Rauch-Drama bei Bahn in Berlin: Großeinsatz im Bahnhof Spandau

Große Aufregung am Freitagmittag (10. Oktober) im Bahnhof Spandau: Ein ICE der Bahn in Berlin musste nach plötzlicher Rauchentwicklung gestoppt und evakuiert werden.

An Bord des Zuges befanden sich auch mehrere Schulklassen auf dem Weg nach Düsseldorf.

Aufregung bei der Bahn in Berlin

Der ICE 640 war kurz zuvor am Berliner Ostbahnhof gestartet. Gegen 12:00 Uhr kam es laut „BZ“-Angaben zu starkem Qualm unter dem Zug – mutmaßlich ausgelöst durch eine überhitzte Bremse an einer Achse. Die Bahn stoppte den ICE umgehend im Bahnhof Spandau. Laut Zeugen vor Ort heulten Sirenen, Blaulicht war zu.

Mehrere Schulklassen waren betroffen. Eine Schülerin erlitt offenbar eine Panikattacke und wurde laut einem Augenzeugen von Bundeswehrsoldaten betreut.

Feuerwehr rückt aus nach Spandau

Die Feuerwehr rückte wegen der zunächst unklaren Lage mit einem Großaufgebot an. Glücklicherweise konnte das Bahnpersonal bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte Entwarnung geben: Der Rauch hatte sich nicht in den Waggons ausgebreitet, und es gab keine Verletzten.

Techniker der Bahn sowie Feuerwehrleute überprüften den Zug gründlich. Nachdem die Ursache – offenbar eine festgestellte Bremse – identifiziert war, konnte der ICE mit rund zwei Stunden Verspätung seine Fahrt fortsetzen.