In Berlin leben inzwischen fast vier Millionen Menschen, das bedeutet für die Kräfte von Feuerwehr und Polizei Dienste im Dauereinsatz. In der Nacht auf Montag (13. Oktober) wurde in einem Berliner Baudenkmal Alarm ausgelöst: der High-Deck-Siedlung in Neukölln.
Dort hatte es eine Explosion geben, mehrere Menschen wurden verletzt. Die Löscharbeiten an dem bekannten Wohnhaus gestalteten sich dann alles andere als einfach. Immer wieder kam es zu Explosionen.
Berliner Feuerwehr im Großeinsatz
Wie die „BZ“ unter Berufung auf die Berliner Feuerwehr berichtet, seien die Einsatzkräfte um 3.28 Uhr zur High-Deck-Siedlung gerufen worden. Dort sei nach einer Explosion ein Feuer ausgebrochen. Gebrannt habe es demnach in einer Wohnung im Erdgeschoss des Wohnkomplexes. Mehrere Menschen seien Verletzt worden, eine Person davon lebensgefährlich am Kopf. Schon am Morgen konnte die Berliner Polizei für sie aber Entwarnung geben.
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Informationen des Blattes zufolge hätten sich die Löscharbeiten äußerst schwierig gestaltet. Immer wieder sei es im Inneren der brennenden Wohnung zu Explosionen gekommen. Fensterscheiben seien nach außen geschleudert worden, ebenso einige Rollläden. Die Feuerwehr rettete mehrere Menschen aus dem Gebäude, eine Person offenbar direkt aus der in Brand geratenen Wohnung.
Stundenlanger Einsatz
Dem Bericht zufolge seien 83 Kräfte der Berliner Feuerwehr stundenlang im Einsatz gewesen. Noch um 5 Uhr morgens sei der Michael-Bohnen-Ring, an dem die Siedlung liegt, gesperrt gewesen. Auch die Sonnenallee war betroffen und nur in beide Richtungen nur einspurig befahrbar. Angaben der Rettungskräfte zufolge seien 32 Personen mit Rauchgasvergiftungen behandelt worden.
Der Großeinsatz der Feuerwehr dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Wieso es zu den Explosionen kam, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
