Die BVG hat im gesamten Stadtgebiet an unterschiedlichsten Stellen Parkplätze und Betriebshöfe. Busse und Trams werden dort nachts abgestellt, gewaschen, getankt und für den neuen Dienst vorbereitet.
Doch nicht alle werden noch benutzt. Manche von ihnen liegen brach oder sind schon seit längerem nicht in Betrieb. In einer Stadt mit akutem Wohnungsmangel ein Unding. Deshalb soll das nicht so weitergehen. Auf einem ehemaligen Busparkplatz soll jetzt neuer Wohnraum entstehen.
BVG-Parkplatz muss weichen
An der Ecke Hohenschönhauser Straße/Weißenseer Weg in Lichtenberg ist aktuell eine hässliche, zubetonierte Brache. Sie wird als Parkplatz für BVG-Busse genutzt – bzw. viel eher: wurde. In Zukunft soll die Betonwüste weichen und an der Stelle ganze 580 Wohnungen, eine große Garage mit mehreren Geschossen, eine Grundschule mit Turnhalle und ein Großspielfeld entstehen, berichtet die „BZ“.
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Damit wächst die Großsiedlung am Fennpfuhl aus den 1970/1980er-Jahren um mehrere Gebäude an. Geplant ist demnach unter anderem ein Hochhaus mit 16 Etagen direkt an der Kreuzung. In den ersten sechs Etagen sollen Gewerbeeinheiten möglich sein, alles darüber ist für Wohnraum reserviert.
Daneben sollen mehrere weitere Häuser entlang der Straße mit fünf bis acht Etagen auf dem ehemaligen BVG-Gelände entstehen. Und das beste: Sie alle sollen bezahlbar sein! Der Mietpreis soll pro Quadratmeter bei 7,50 bis 11,50 Euro liegen. Für Berliner Verhältnisse ein echtes Schnäppchen also.
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Einige Anwohner freut die Umstrukturierung des bisherigen Parkplatzes. Sie hoffen, dass jetzt ein paar mehr Restaurants und Geschäfte in unmittelbare Nähe ziehen. „Hier gibt’s ja sonst nur Döner-Buden“, sagt zum Beispiel eine. Der Baustart ist für 2026 angesetzt. Wann das Projekt beendet sein soll, ist aktuell noch nicht bekannt.
