Rückschlag nach der Länderspielpause: Vor der Auswärtsfahrt zu kriselnden Bochumern hatte sich Stefan Leitl mit Hertha BSC einiges vorgenommen. Doch die kleine Siegesserie der Berliner ließ sich in Westfalen nicht ausbauen – am Ende verlor man nach couragierter Aufholjagd mit 2:3.
Direkt nach Abpfiff richtete sich der Blick daher nach vorne. Zwar sind schon neun Spiele absolviert, doch eine Menge Punkte sind noch zu vergeben. Am kommenden Samstag (25. Oktober, Anstoß 20.30 Uhr) geht es gegen Düsseldorf – das könnte Topspiel sein, wird nun aber eher Krisengipfel.
Hertha BSC: Wer schafft die Wende?
Ähnlich wie die Hertha hat auch die Fortuna aus Düsseldorf den Saisonstart verschlafen. Nach neun Spielen steht man mit zehn Punkten weit hinter den eigenen Ansprüchen. Der Abstand zu den Aufstiegsplätzen ist ein gutes Stück größer als der Vorsprung auf die Abstiegszone – höchste Zeit also für einen Weckruf.
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In den vergangenen Jahren spielten die Rheinländer stets oben mit. In dieser Saison wird es ein weiter Weg, will man noch um die Aufstiegsplätze mitmischen. Die Hertha hat vor der Saison die Mission Aufstieg ausgerufen, muss nach der Niederlage in Bochum aber zur Spitze abreißen lassen. Wem gelingt beim Flutlichtspiel im Berliner Olympiastadion die Wende?
Showdown der kriselnden Favoriten
Samstagabend, 20.30 Uhr, Flutlicht – dieser Slot ist im Spielbetrieb der zweiten Liga für die Topspiele vorgesehen. Als die Matches terminiert wurden, hätte das vermutlich jeder unterschrieben. Jetzt geht es für Düsseldorf und Hertha BSC eher darum, den Karren aus dem Dreck zu ziehen.
Dabei gehen sie mit ähnlicher Gefühlslage in die Partie. Hertha wie Fortuna verloren ihre Spiele an diesem Wochenende nach Rückstand und Aufholjagd mit je einem Tor. Die Berliner 2:3 gegen Bochum, die Düsseldorfer 1:2 gegen Braunschweig. Wer kann mehr daraus ziehen?
