In Berlin leben inzwischen fast vier Millionen Menschen. Für die Kräfte von Polizei und Feuerwehr bedeutet das in der Regel Dienste im Dauereinsatz. Doch auch per Zufall kann es zu heiklen Situationen kommen – wie in der Nacht auf Donnerstag (23. Oktober) im Wedding (Bezirk Mitte).
Dort fiel Polizisten ein gestohlenes Auto auf. Als sie den Fahrer stellen wollten, bahnte der sich brutal den Weg. Die Anschließende Verfolgungsjagd endete mit einem heftigen Aufprall.
Berlin: Im Wedding fallen Schüsse
Wie die Berliner Polizei am frühen Morgen mitteilte, habe sich die Lage im Berliner Stadtteil Wedding in der Nacht auf Donnerstag gegen 1.30 Uhr abgespielt. Polizisten bemerkten am Luise-Schröder-Platz ein gestohlenes Auto. In der Hochstätter Straße wollten sie den Wagen demnach stoppen – doch dann kam alles anders als geplant.
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Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Fahrer des fraglichen Wagens mehrfach vor- und zurückgefahren sein. Dabei rammte er zwei Fahrzeuge der Polizei und bahnte sich so seinen Weg aus der Überprüfung. Er soll dabei direkt auf die Beamten zugesteuert haben. Eine Einsatzkraft habe daraufhin Schüsse auf das Auto abgegeben, verletzt wurde dabei offenbar niemand.
Fahrer flüchtet durch die Nacht
Den Schüssen zum Trotz setzte der Fahrer des Wagens seine Flucht fort. Demnach habe die Verfolgungsjagd durch die Iranische Straße geführt, wo das Fahrzeug dann mit einem weiteren Wagen der Berliner Polizei kollidiert sei. Dieser Crash beendete den nächtlichen Einsatz. In dem als gestohlen gemeldeten Auto sollen zwei Personen gesessen haben, die sich bei dem Unfall beide leichte Verletzungen zugezogen haben sollen.
Weitere Hintergründe zu der Verfolgungsjagd gaben die Behören zunächst nicht preis. Es wurden Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Fahrzeugdiebstahls aufgenommen.
