Es ist für beide Teams ein wichtiges Spiel: Wenn Hertha BSC am Samstag (25. Oktober, Anstoß 20.30 Uhr) auf Fortuna Düsseldorf trifft, wird das Topspiel zum Krisengipfel. Denn beide Mannschaften performen derzeit weit unter ihren Möglichkeiten.
Für die Berliner gibt es aber gute Nachrichten. Mit Demme, Seguin und Kolbe stehen drei Langzeitverletzte wieder zur Verfügung. Das bedeutet für Coach Stefan Leitl eine Menge Möglichkeiten – und das nicht nur in der Defensive.
Hertha BSC: Neue Chancen für Leitl
Dabei sind die drei Rückkehrer allesamt im Defensivverbund tätig. Demme und Seguin sind zwei Sechser für die Zentrale, Kolbe ist Innenverteidiger. Dennoch sind die Optionen, die sich für Leitl ergeben vielseitiger. Das liegt vor allem an Michael Cuisance. Der Franzose ist eigentlich auf der Zehn zu Hause – musste aufgrund der vielen Verletzten aber immer wieder auf der Sechs aushelfen.
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Das wird in den kommenden Wochen nicht mehr nötig sein. Gegen Bochum fiel Cuisance noch selbst wegen muskulärer Probleme aus. Daher blieb die Offensive der Berliner trotz dem Rückkehrer unverändert. Beim Heimspiel gegen Düsseldorf ist der Franzose aber wieder mit dabei. Damit ergibt sich für Leitl ein Kader, wie er ihn die ganze Saison über noch nie zur Verfügung hatte.
Wird vorne rotiert?
In der laufenden Saison fiel es Hertha BSC nicht immer leicht, zwingende Torchancen zu kreieren. Da half es nicht, dass die Personalsituation kaum Rotationen im Sturm zuließ. Mit Seguin und Demme dürfte die Anbindung der Defensive an die vorderen Reihen besser werden. Außerdem könnte Leitl vorne einiges wagen: Etwa mit Marten Winkler einen mitspielenden Stürmer einsetzen.
Cuisance und Reese könnten dann über die Flügel kommen. Winkler, der standardmäßig die rechte Außenbahn bedient, würde ins Zentrum rücken. Dort wäre er für das Mittelfeld besser anspielbar, könnte sich öfter fallen lassen wie der verletzte Dawid Kownacki.
Für den häufig blassen Thorsteinsson könnte Krattenmacher auf der Zehn in die Startelf rücken. Mit Demme, Seguin und Jahrhunderttalent Eichhorn hat Leitl auf der Sechs inzwischen sogar ein Luxusproblem.
