Bahn kommt in Berlin abrupt zum Stehen – 300 Fahrgäste evakuiert

Auf solche Szenarien kann man als Reisender gut und gerne verzichten! Wer wünscht es sich nicht, problemlos und vor allem ohne Zwischenfälle von A nach B zu pendeln – besonders wenn man dabei auch noch schwer bepackt ist.

Für ein paar Fahrgäste kam es am Freitagabend (24. Oktober) jedoch anders als erhofft: Statt gemütlich ins Wochenende zu schlittern, blieben rund 300 Passagiere plötzlich auf der Strecke in Spindlersfeld mit der Bahn liegen…

Bahnreisende mussten evakuiert werden

Wie die „B.Z“ zuerst berichtete, kam es auf der Fahrt der Linie RE 2 von Cottbus nach Berlin-Spandau zu einem folgenschweren Problem: Der Zug kam nämlich völlig aus dem Nichts plötzlich und abrupt zum Stehen – und das auch noch mitten auf einer Brücke fernab des nächsten Bahnhofs. Was der Grund für die überraschende Unterbrechung auf der Fahrt war?

Wie die Deutsche Bahn später mitteilte, soll es einen Schaden der Oberleitung gegeben haben. Der Regionalexpress konnte deshalb unmöglich weiterfahren – immerhin fehlte die Verbindung zur oberen Spannung. Es blieb also nur noch eine Möglichkeit: Alle Fahrgäste mussten aus den Waggons evakuiert werden.

Hintergründe des Vorfalls weiter unklar

Und dabei handelte es sich nicht gerade um wenige. Laut Medienbericht sollen rund 300 Personen in dem Zug gesessen haben. Sie alle wurden anschließend vom entsprechenden Bahnpersonal entlang der Gleise zur Straße geführt. Dort standen bereits Busse parat, welche die Fahrgäste dann zum nächstmöglichen Bahnhof gefahren haben, wie es in der Mitteilung der Deutschen Bahn heißt.

Glücklicherweise wurde bei diesem Manöver niemand verletzt. Wie es überhaupt zu dem Schaden an der Oberleitung kommen konnte, ist jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Ebenso, wie lange die Reparatur dafür dauern wird und ob deshalb noch weitere Züge mit Einschränkungen zu rechnen haben.