Trump zieht in Syrien ein – und die Welt hält den Atem an

Die Trump plant, eigene US-Soldaten auf eine Basis in Syrien zu entsenden. Nach Informationen von Insidern soll eine amerikanische Präsenz auf einem Luftwaffenstützpunkt bei Damaskus vorbereitet werden. Ziel ist es, einen von Washington vermittelten Sicherheitspakt zwischen Syrien und Israel zu unterstützen.

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Sechs mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten der Nachrichtenagentur Reuters, die Pläne seien kurz vor dem Besuch des syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa bei US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus intern bekannt geworden. Die Initiative gilt als Teil einer neuen amerikanischen Strategie im Nahen Osten.

Neue Dynamik im Nahen Osten

Eine US-Militärbasis in der syrischen Hauptstadt wäre ein deutliches Zeichen für die politische Annäherung zwischen Syrien und den Vereinigten Staaten. Nach Jahren der Isolation sucht Damaskus offenbar wieder den direkten Kontakt zu Washington. Damit verschiebt sich das Machtgefüge im Nahen Osten – und Trump steht im Zentrum dieser Entwicklung.

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Der gestürzte Machthaber Baschar al-Assad hatte Syrien lange an den Iran gebunden. Während des Bürgerkriegs unterstützte Wladimir Putin das Regime mit Waffen und Truppen. Mit dem Machtwechsel öffnet sich Syrien nun dem Westen. Trump will diese Chance nutzen, um amerikanischen Einfluss in der Region zurückzugewinnen.

Trump und der neue Kurs in Syrien

Der geplante Stützpunkt bietet Zugang zu Teilen Südsyriens. Diese Gebiete sollen laut den Vereinbarungen des Nichtangriffspakts zwischen Israel und Syrien entmilitarisiert werden. Die USA übernehmen dabei die Rolle des Vermittlers. Trump sieht in dem Projekt einen diplomatischen Erfolg seiner Nahostpolitik.

Für Syrien bedeutet die US-Präsenz Sicherheit und Stabilität – zumindest aus Sicht Washingtons. Trump möchte die Region als Partner, nicht als Gegner, gewinnen. Beobachter sehen darin jedoch auch ein Risiko: Eine zu starke militärische Präsenz der USA könnte alte Spannungen mit Russland und dem Iran neu entfachen.

Für Trump wäre eine stabile Partnerschaft mit Syrien ein politischer Sieg, den er dringend braucht. Für Syrien ist sie die Hoffnung auf einen Neuanfang nach Jahren des Krieges.

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