Formel 1: Jetzt sorgt auch Verstappen-Papa Jos für McLaren-Unruhe – „Ziemlich seltsam“

Die Formel-1-Saison neigt sich dem Ende zu – und das mit einem spannenden WM-Kampf zwischen den beiden McLaren-Piloten Lando Norris und Oscar Piastri sowie Red-Bull-Star und Weltmeister Max Verstappen.

Bei McLaren gibt es seit Wochen mächtig Unruhe. Das nutzt Verstappens Papa Jos jetzt aus und sorgt für noch mehr Wirbel beim Formel-1-Team.

Formel 1: Jos Verstappen von McLaren überrascht

Kurz vor dem Formel-1-Rennen in Brasilien hat der Vater von Weltmeister Max Verstappen öffentlich Zweifel an McLaren geäußert – und damit für ordentlich Zündstoff gesorgt. „Ziemlich seltsam, was derzeit bei McLaren passiert“, sagte Jos Verstappen gegenüber „De Telegraaf“.

Vor allem Oscar Piastri steht im Fokus seiner Kritik. Der Australier, der bis vor Kurzem noch an der Spitze der Formel-1-WM lag, steckt aktuell in einer Formkrise. Jos zeigt sich irritiert: „Piastri kann ja nicht plötzlich das Autofahren verlernt haben, oder?“ Seine Botschaft: Der junge Fahrer müsse sich stärker wehren.

Der Niederländer legte nach und forderte mehr Selbstbehauptung von Piastri: „Wenn ich er wäre – oder sein Manager –, würde ich intern zumindest einmal mit der Faust auf den Tisch hauen.“ Der 52-Jährige sieht die aktuelle Situation als gefährlich für das Image des Australiers. „Im Moment fragen sich alle, ob er mit dem Druck umgehen kann.“

Wird Norris gegenüber Piastri bevorzugt?

Auf die Frage, ob McLaren-Teamkollege Lando Norris bevorzugt werde, antwortete Verstappen ausweichend. „Es mag auf den ersten Blick so wirken“, sagte er, betonte jedoch: „Ich habe da aber keinen Einblick.“ Trotzdem hinterlässt seine Wortwahl Spuren – viele in der Formel 1 sehen darin gezielten Druck auf das Team.

Noch vor wenigen Wochen führte Piastri die WM souverän an. Zwei Unfälle in Baku und schwache Auftritte in Austin sowie Mexiko ließen ihn jedoch zurückfallen. Inzwischen liegt er hinter Norris – und auch Verstappen ist immer näher gekommen.

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McLaren-Teamchef Andrea Stella versuchte, die Schwächephase zu erklären. Auf Strecken mit wenig Grip, wie zuletzt in den USA und Mexiko-Stadt, tue sich Piastri schwer. Norris hingegen komme mit solchen Bedingungen deutlich besser zurecht. Eine Situation, die intern für Gesprächsstoff sorgt.