Viel Kritik in der Formel 1: Jetzt sprechen die Ferrari-Stars Klartext

Ein weiterer Tiefpunkt in der Formel 1 oder der Tropfen, der das Fass bei Ferrari endgültig zum Überlaufen bringt? Das Doppel-Aus von Lewis Hamilton und Charles Leclerc in Brasilien schlägt hohe Wellen. In der Öffentlichkeit herrschte zuletzt ein scharfer Ton gegenüber den beiden Piloten.

Und während die (gefühlt) gesamte Formel-1-Welt auf die Fahrer der Scuderia eintritt, zeigen die sich motiviert und zielstrebig. „Ich werde nicht aufgeben. Nicht jetzt, nicht irgendwann, niemals“, verkündete Hamilton auf seinem X-Kanal. Teamkollege Leclerc gibt sich analytischer.

Formel 1: „Fast keine Punkte“ für Ferrari

„Enttäuschend mit fast keinen Punkten für das Team nach Hause zu kommen. In einem so kritischen Moment der Saison, an dem wir um den zweiten Platz in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft kämpfen“, betont Leclerc und blickt dabei schon auf die Schlussphase dieser Formel-1-Saison.

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Hier könne Ferrari „nur die Einheit“ helfen, um die gegenwärtige kriselnde Situation noch zu verbessern. Er sei dafür bereit, alles zu geben. Ebenso wie der Rekordweltmeister, der in Sao Paulo mit sonst seltenen Fahrfehlern enttäuschte. Auch Ferrari-Präsident John Elkann zählte seine Fahrer nach der schlechten Leistung an (mehr dazu hier).

Ferrari fehlt die Einheit

Die von Leclerc beschworene Einheit dürfte so eher nicht aussehen. Knapp zwei Wochen bleiben bis zum Grand Prix in Las Vegas (23. November). Bis dahin muss Ferrari ein ganz anderes Gesicht aufsetzen, wenn es mit dem zweiten Rang in der Konstrukteurswertung noch etwas werden soll.

Dafür müsste man in den verbliebenen drei Rennen dieser Formel-1-Saison noch an den Konkurrenten von Mercedes (398 Punkte) und Red Bull (366 Punkte) vorbeiziehen. Aktuell liegt die Scuderia nur auf Rang vier mit 362 Punkten. Abgeschlagen ist man damit noch nicht, doch Hamilton und Leclerc müssen Siegeswillen und Kampfgeist nicht nur über die sozialen Medien, sondern endlich auch wieder auf der Rennstrecke unter Beweis stellen.