Polarluft strömt in die Region – Wettersturz trifft Berlin & Brandenburg

Am Donnerstag (13. November) gibt es mit bis zu 16 Grad und vielen Sonnenstunden noch einmal einen goldenen Herbsttag. Doch der will gut genutzt sein – denn in den folgenden Tagen stürzen die Temperaturen in die Tiefe. Grund für das wechselnde Wetter in Berlin und Brandenburg ist Luft aus Skandinavien.

Denn die kommt direkt von den Polen und bringt ab dem Wochenende einen eisigen Hauch in die Region. Wohl oder übel werden sich die Menschen dann erst mal daran gewöhnen müssen.

Wetter in Berlin & Brandenburg: DAS kommt auf uns zu

„Der Donnerstag wird der wärmste Tag der Woche mit sehr milden 15 bis 20 Grad. Anschließend macht sich kalte Luft aus Nordeuropa auf den Weg zu uns. Schon am Freitag wird es in Norddeutschland deutlich kühler“, schauen die Experten von „Wetter Online“ in die nähere Zukunft. Die Temperaturen kommen dann nicht mehr aus dem einstelligen Bereich heraus.

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Weiter südlich bleibt es länger mild. Doch die nördlichen Gefilde und auch Berlin und Brandenburg werden von der eisigen Luft aus Skandinavien getroffen. Doch die niederen Temperaturen sind nicht alles: „Außerdem gibt es entlang der Grenze zwischen kalter und milder Luft häufiger Regen. Am Wochenende dringen die kalte Luft und die Niederschläge voraussichtlich weiter südwärts vor.“

Düstere Herbsstimmung

Wer wieder auf wärmeres Wetter in Berlin und Brandenburg hofft, wird leider enttäuscht. Denn der Temperatursturz vom Wochenende wird sich noch eine Weile durchziehen. „Spätestens in der neuen Woche liegen die Höchstwerte verbreitet nur noch um 5 Grad. Morgens ist vor allem in Tälern mit Frost- und Bodenfrost zu rechnen“, berichten die Meteorologen.

Hinzu kommt wechselhaftes Wetter mit einigen Niederschlägen. Gleichzeitig gehen die Sonnenstunden auf ein Minimum zurück – es steht der Region also tristes Herbstwetter ins Haus.