Trump macht wieder Kasse! Jetzt verkauft er Wein an seine Küstenwache

Dass Donald Trump vor seiner Zeit als Präsident der USA ein Geschäftsmann war, ist bekannt. Auch, dass er seine Berufung nie ganz hinter sich gelassen hat, ist kein Geheimnis. Doch immer klarer wird: Trump und seine Familie haben so ihre Probleme damit, politisches Amt und private Vorteilnahme voneinander zu trennen.

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So warb Kai Trump, die Enkelin von Donald Trump, im Garten des Weißen Hauses für ihre Mode-Marke, und Trumps eigener Online-Shop, der früher eher ein privater Trump-Merch-Vertrieb war, füllt sich in seiner zweiten Amtszeit mit immer mehr Artikeln, die mit dem Präsidentenstatus an sich zu tun haben. Doch das alles reicht noch nicht.

Trumps Küstenwache trinkt jetzt seinen Cider

Was viele über Trumps Golfkarriere und seine Präsidentschaft vergessen: Der 79-Jährige ist auch Wein- und Cider-Liebhaber. Also, er liebt es, diese Getränke zu vertreiben, selbst trinkt der Republikaner nach eigenen Angaben keinen Alkohol.

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Doch was für den „Make America Great Again“-Slogangeber gilt, muss nicht für die Angehörigen seiner Streitmächte und deren Familien gelten. Und so kommt es, dass Trumps edle Tropfen in den Duty-Free-Shops der US-Küstenwache in Washington, D.C., und Virginia feilgeboten werden. Solche Geschäfte bieten den Mitarbeitenden und ihren Angehörigen das Privileg, steuerfrei einzukaufen an.

Cheers, Mr. President!

Zuerst bekannt geworden war Trumps neuester Vertrieb durch einen Whistleblower, der anonym bleiben wollte, sich aber als Mitarbeiter des Heimatschutzministeriums zu erkennen gab. Er veröffentlichte auf Instagram Beweisfotos der Trump-Flaschen. Auf Anfragen von „The Independent“ bestätigte die stellvertretende Ministerin für Innere Sicherheit, Tricia McLaughlin, den Verkauf.

Sie äußerte: „Die tapferen Männer und Frauen der US-Küstenwache freuen sich, dass sie Trump-Wein und -Cider steuerfrei kaufen können.“ Verboten ist der Verkauf durch ein Unternehmen des Präsidenten nicht. Fraglich ist dennoch die politische neutralität Trumps in Bezug auf sein Militär, das nun steuerfrei die Gläser auf ihn hebt.