Venezuela warnt vor Trump-Truppen: Maduro lässt Guerilla-Taktiken trainieren

Nach wochenlanger Fahrt über die Ozeane hat der modernste Flugzeugträger der USA sein Zielgebiet erreicht. Die „USS Gerald R. Ford“, das größte Kriegsschiff der Welt, operiert nun im Einsatzgebiet des US-Südkommandos vor Lateinamerika. Der genaue Standort bleibt geheim – offiziell aus Sicherheitsgründen, wie die US-Marine betont. In Venezuela wächst die Sorge. Das berichtet ntv.

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Das Kommando umfasst die Gewässer rund um Mittel- und Südamerika sowie die Karibik. Dort will Washington laut eigenen Angaben den Drogenhandel bekämpfen und „das Heimatland schützen“. Doch viele Beobachter vermuten, dass der wahre Grund für die Verlegung politischer Natur ist – insbesondere im Hinblick auf die in Venezuela vorzufindende politische Landschaft.

Venezuela bereitet sich auf Invasion vor

Seit Wochen wächst die Sorge in Caracas. Präsident Nicolás Maduro wirft den Vereinigten Staaten vor, einen Umsturz vorzubereiten. Für ihn sei der US-Militäraufmarsch nichts anderes als eine Drohung. Laut Insidern rechnet die venezolanische Regierung sogar mit einem möglichen Angriff und bereitet sich auf eine Verteidigung vor.

Interne Dokumente, die Reuters einsehen konnte, sprechen von zwei Strategien. Erstens sollen Guerilla-Taktiken zum Einsatz kommen, da das Land militärisch klar unterlegen ist. Zweitens plane die Führung eine „Anarchisierung“, also das gezielte Auslösen von Chaos in der Hauptstadt Caracas, um das Land im Kriegsfall unregierbar zu machen.

Schon jetzt verteilen Einheiten alte russische Waffen im ganzen Land. Sicherheitskräfte und regierungstreue Milizen sollen im Ernstfall Aufstände organisieren. Maduro will so verhindern, dass fremde Truppen die Kontrolle übernehmen. Auch Länder wie Kolumbien und Brasilien sehen die wachsende US-Militärpräsenz in der Region mit Sorge.

US-Regierung rasselt mit den Säbeln

Die US-Regierung beschuldigt Venezuelas Führung seit Jahren, tief im Drogenschmuggel verstrickt zu sein. Präsident Donald Trump verschärft den Ton jetzt. Er bestätigte zuletzt sogar, dass er CIA-Operationen in Venezuela genehmigt hatte. Washington wirft Drogenbanden aus dem Land vor, die USA mit Kokain zu überfluten.

Die „USS Gerald R. Ford“ ist das Symbol amerikanischer Macht auf den Weltmeeren. Das 333 Meter lange Atomschiff kann bis zu 90 Kampfflugzeuge und Hubschrauber aufnehmen und mehrere Tausend Soldaten beherbergen. Für Venezuela ist ihre Präsenz vor der Haustür ein Albtraum – und für Präsident Maduro ein gefährliches Spiel mit dem Feuer.

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