Brisante Entscheidung des Supermarkt-Riesen Edeka! Wie die „Bild“ berichtet, ist ein Streit über Lieferkonditionen und Bier-Preise eskaliert. Seit Monaten wurde mit dem weltweit größten Brauereikonzern AB InBeV um die Preise gefeilscht – letztlich erfolglos.
Für Kunden hat das gravierende Auswirkungen, denn sie müssen künftig im Zweifelsfall zur Konkurrenz fahren, um sich mit ihren Lieblingsbiersorten einzudecken.
„Überzogene Preisforderungen“: Edeka wehrt sich gegen Brauerei-Größe
Demnach fliegen Top-Marken wie Franziskaner, Löwenbräu, Spaten, Hasseröder, San Miguel oder Corona vorerst aus dem Sortiment! Edeka spricht von „drastischen“ und „überzogenen Preisforderungen“ von AB InBeV im Umfang von „mehreren Millionen Euro“. Im Sinne der Kunden wolle man diese aber nicht mittragen.
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Zunächst sollen die bestehenden Bier-Mengen aber noch abverkauft werden. In den kommenden Tagen wird man also noch seine bevorzugten Biersorten bei Edeka finden können. Doch was ist danach?
Bier gehört für viele Deutsche weiter dazu
Bierland Deutschland: Laut aktuellen Daten trinkt jeder Deutsche im Schnitt 88 Liter im Jahr. Das ist zwar ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu früheren Jahrzehnten, aber immer noch ist Bier extrem beliebt in der Bevölkerung. Die Vorlieben variieren regional, in Nord- und Westdeutschland wird vor allem Pils getrunken, Helles dagegen in Süddeutschland.
Mit der Entscheidung geht Edeka somit auch ein Risiko ein, denn zum Wocheneinkauf gehört für viele auch, sich mit Bier einzudecken. Kunden könnten die Supermärkte somit mit einer Enttäuschung verlassen. Ob die Strategie aufgeht und die Supermarkt-Kette die geforderten Preise nach unten drücken kann, wird sich zeigen.
