Nicht nur Weihnachten rückt näher, sondern auch Silvester – ein Ereignis, das die Berliner Polizei Jahr für Jahr vor große Herausforderungen stellt. Beim Jahreswechsel kommt es immer wieder zu Zwischenfällen und teils auch zu Krawallen, wie beispielsweise in der Nacht von 2022 auf 2023. Dabei werden Einsatzkräfte immer wieder angegriffen.
Mit einem verschärften Sicherheitskonzept soll die Lage in diesem Jahr in Berlin besser kontrolliert werden.
Silvester in Berlin: Pyroverbotszonen werden erweitert
Zwar sind genaue Details zu den geplanten Sicherheitsmaßnahmen noch nicht bekannt, in einer Antwort auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Vasili Franco ließ der Senat allerdings das ein oder andere durchblicken: So wird es unter anderem auch in diesem Jahr Pyrotechnikverbotsbereiche (PTVB) geben.
Diese sollen im Vergleich zum letzten Jahr erweitert werden. Die Bereich sollen nicht strikt abgesperrt und alle Personen kontrolliert werden. Stattdessen ist eine Überwachung der Verbotszonen durch mobile Kräfte der Polizei geplant, mit besonderem Fokus auf Personengruppen.
Genaue Bereiche sind noch nicht bekannt
Wo genau die feuerwerksfreien Bereiche sein werden, teilte der Senat noch nicht mit, aber so viel: Es wird sich um Gebiete handeln, in denen es an Silvester in den letzten Jahren zu gefährlichen Situationen und Straftaten gekommen ist, vor allem mit Pyrotechnik.
Die Planungen der Polizei dauern an und können sich noch ändern. Sobald die genauen Verbotszonen feststehen, erfahren die Berliner im Amtsblatt Berlin und in der Presse von den genauen Bereichen.
Es ist davon auszugehen, dass wieder Orte wie der Alexanderplatz und die Sonnenallee auf der Verbotsliste stehen werden. Dort war es in den vergangenen Jahren jeweils zu größeren Vorfällen gekommen.
