Matthias Schweighöfer zieht Lebensbilanz: „Mit Mitte 40 muss der Motor nicht auf 250 laufen“

Er ist einer der bekanntesten Schauspieler Deutschlands, ein echter Tausendsassa – und mittlerweile auch ein Mann, der gelernt hat, mal durchzuatmen. Matthias Schweighöfer (43) zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Gesichtern der deutschen Filmwelt. Schauspieler, Regisseur, Produzent, Musiker – Schweighöfer kann alles. Doch so schnell, wie sein Motor früher lief, soll er heute nicht mehr drehen.

In seinem neuen Film „Das Leben der Wünsche“ (ab 13. November im Kino) zeigt Schweighöfer seine ruhigere Seite. Er spielt einen Familienvater, der aus dem Alltagstrott ausbrechen will.

Matthias Schweighöfer über das Älterwerden

„Mein letzter Ausbruch war die Entscheidung: mit dem Hund die kleine Runde im Park oder doch in den Wald – dem Hund zuliebe“, sagt Schweighöfer zu „Bild“. Er lacht, bleibt aber ernst im Ton: „Grundsätzlich versuche ich, stabil zu bleiben. Ausbrechen heißt ja auch: Irgendwo fühle ich mich gefangen – das versuche ich zu vermeiden.“

+++ Nach neuem Film von Matthias Schweighöfer werden Fans deutlich +++

Früher war Schweighöfer immer unter Strom. „Ich konnte mit Stillstand nicht umgehen“, gestand er vor einigen Jahren einst der „Bild“. Heute ist das anders. „Mit Mitte 40 muss der Motor nicht immer auf 250 laufen. Wenn man immer nur schnell ist, verpasst man, was links und rechts am Straßenrand passiert.“

Seine Freundin Ruby O. Fee hat sicher ihren Anteil an dieser neuen Gelassenheit. Seit 2019 sind die beiden ein Paar – und wirken glücklicher denn je. Nach Premieren oder Preisverleihungen zieht Schweighöfer sich lieber zurück, statt auf der Tanzfläche Gas zu geben. „Vieles, was draußen passiert, nehme ich nicht mit nach Hause.“ Wenn er dort ankommt, brauche er „zehn Minuten zum Meditieren und eine Dusche“.

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