Im britischen Königshaus kann man vieles sagen, aber gegen König Charles vorzugehen, ist praktisch unmöglich. Wer sich dem Monarchen widersetzt, riskiert schnell seinen Platz in den royalen Reihen. Das behauptet zumindest jemand, der es wissen muss: Der ehemalige Butler Paul Burrell. Mit 18 Jahren stand er zum ersten Mal im Buckingham Palace, später diente er zehn Jahre lang Prinzessin Diana.
In seinem Buch „The Royal Insider: My Life with the Queen, the King and Princess Diana“ erzählt der 67-Jährige nun, wie streng es hinter den Palastmauern wirklich zugeht, wie der „Mirror“ schreibt.
Butler packt über König Charles aus
Über König Charles sagt Burrell: „Charles hat immer in einer Welt gelebt, in der sich sein gesamter Hofstaat und seine Angestellten verbeugen und ihn ‚Eure Königliche Hoheit‘ nennen. Jetzt heißt es natürlich ‚Eure Majestät‘. Niemand sagt Nein. Wer das tut, fliegt raus.“
Er beschreibt den Monarchen folgendermaßen: „Er lebt in einer goldenen Blase und bekommt alles serviert, was er will, wann immer er will und von wem er will.“ Doch ausgerechnet eine Person könne diese Blase durchdringen und das ist Ehefrau Camilla.
König Charles hält strikte Routinen bei
„Die einzige Person, die ‚Nein‘ sagen kann, ist Camilla. Sie ist und bleibt unverhandelbar. Vielleicht ist ihre pragmatische Art genau das, was Charles braucht. Sie ist jetzt die ruhige Hand am Ruder des königlichen Schiffes, ob es ihm gefällt oder nicht“, so Burrell.
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Burrell beschreibt, dass Camillas deutlich Einfluss auf König Charles hat: „Sie hat das Ruder in der Hand. Sie fragt selten nach etwas, bekommt aber alles und hat jetzt als Königin die ultimative Position.“
Auch Charles streng geregeltes Privatleben bleibt laut Burrell unangetastet. Selbst Kleinigkeiten folgen seit Jahrzehnten demselben Ablauf: „Seine Routinen haben sich nie verändert. Sein Pyjama wird jeden Tag gewaschen oder gebügelt, die Kordelbänder werden flachgedrückt wie seine Schnürsenkel. Er mag es, genau wie sein Vater, wenn seine Anzugschuhe auf Hochglanz poliert sind.“
