Mitten im Zoff um Putin: AfD-Politiker plötzlich in Russland! Weidel schüttelt den Kopf

Die nächste Provokation sorgt in der AfD für mächtig Wirbel: Jörg Urban, Steffen Kotré und Hans Neuhoff sind in Russland gelandet – mitten im Streit um die Nähe der AfD zu Putin. Urban postete prompt ein gemeinsames Foto aus Sotschi und löste damit sofort neue Debatten aus. Das berichtet die Bild.

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Der offizielle Grund ihrer Reise ist die Teilnahme am „Internationalen Symposium im Format Brics–Europa“. Doch die drei wollen auch Kontakte zu russischen Vertretern pflegen – obwohl Russland weiter die Ukraine angreift und Saboteure auch deutsche Ziele ins Visier nehmen.

Reise nach Russland spaltet AfD

Zum Auftakt des Symposiums sprach Dmitri Medwedew, der als schärfster Hetzer des Kremls gilt. Er droht regelmäßig mit Attacken auf den Westen. Die drei AfD-Politiker zeigten schon früher Sympathien für Russland und sorgen nun erneut für Kopfschütteln – auch innerhalb der eigenen Partei.

Alice Weidel distanziert sich klar. Sie sagte: „Ich kann nicht verstehen, was man da eigentlich soll, um es hier ganz deutlich zu sagen.“ Tino Chrupalla sieht das völlig anders. Bei „Markus Lanz“ verteidigte er die Reise und stellte seine eigene Russland-Haltung offen zur Schau.

Chrupalla verteidigt seinen Kurs

Am nächsten Morgen legte Chrupalla im „ZDF-Morgenmagazin“ nach: „Die Kollegen, die dort hinfahren, haben ihre Reise angemeldet. Sie wurde genehmigt.“ Urban rechtfertigt den Trip mit weltweiten Kontakten und verweist auf Gäste aus China, Indonesien, Südafrika und Brasilien.

Er betont auf Facebook, man suche beim Brics-Treffen „Kontakte in alle Richtungen“. Zudem nennt er das Konferenzthema „EU – Russland: Die Suche nach einem Ausweg aus der Sackgasse“. Kritiker werfen ihm jedoch vor, Russlands Propaganda eine Bühne zu bieten.

Ein direktes Treffen mit Medwedew wurde allerdings gestoppt. Die AfD-Bundestagsfraktion legte ein Veto ein, um weiteren Ärger zu vermeiden. Doch das hält die Wogen nicht unten. Der Besuch in Sotschi gilt vielen als gezielte Provokation. Die CSU geht besonders hart ins Gericht. Sie spricht sogar von Landesverrat und fordert Konsequenzen.

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