Die deutsche U17-Nationalmannschaft erlebt bei der Weltmeisterschaft einen bitteren Rückschlag: Niklas Scheller wird nicht mehr ins Turnier eingreifen können. Der Außenverteidiger von Eintracht Frankfurt zog sich eine Hüftverletzung zu und fällt für den gesamten weiteren Verlauf aus. Der DFB bestätigte die Diagnose am Freitag und erklärte die Hintergründe der Entscheidung.
Trotz seines Ausfalls bleibt der 17-Jährige beim Team. Laut Verband geschieht das „auf eigenen Wunsch und nach Absprache mit seinem Verein“. Er erhält weiter medizinische Betreuung vor Ort und will die Mannschaft unterstützen. Für Scheller endet die U17-WM damit sportlich vorzeitig, emotional jedoch nicht.
U17-WM: Rückschlag für Deutschland kurz vor K.o.-Phase
Trainer Marc-Patrick Meister reagierte betroffen auf die Nachricht. Er betonte den Wert, den Scheller für das Team besitzt. Der Linksverteidiger überzeugte nicht nur durch seine Leistung gegen El Salvador, sondern auch durch seine Einstellung. Meister hebt besonders seine zwei Torvorlagen hervor – ein Ausrufezeichen in der Gruppenphase.
Für die Mannschaft kommt dieser Ausfall zur denkbar ungünstigen Zeit. Am Samstag wartet bereits Burkina Faso im Achtelfinale. Doch Meister zeigt sich optimistisch. Er glaubt an die Stabilität seines Teams und vertraut auf die geschlossene Struktur. Die U17-WM verlangt ohnehin höchste Flexibilität.
U17-WM Deutschland – Trainer lobt Teamgeist
Meister fand bewegende Worte: „Natürlich tut es uns als Mannschaft für Niklas sehr leid. Er hat sich vom ersten Tag an in den Dienst der Mannschaft gestellt. Gegen El Salvador war er als linker Außenverteidiger an zwei Torvorlagen beteiligt und hat gezeigt, was er für ein Fußballer ist. Er hätte es verdient gehabt, weitere Spiele für uns zu machen.“
Er ergänzte anschließend: „Ich weiß, dass meine Mannschaft gefestigt ist und alles Mögliche versuchen wird, um diesen Ausfall zu kompensieren.“ Damit setzt er ein klares Zeichen für Zusammenhalt und Entschlossenheit – entscheidende Faktoren, die bei der U17-WM oft über Sieg oder Niederlage entscheiden.
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Für Scheller bleibt nun die Rolle des Mutmachers. Er motiviert, unterstützt und lebt weiter den Teamgedanken. Und die Mannschaft will einen zusätzlichen Antrieb daraus ziehen – um die U17-WM trotz des Ausfalls erfolgreich fortzuführen.
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