Epstein-Affäre: Geleakte Mails enthüllen möglicherweise Brisantes über Trump und Clinton

Der Skandal um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und die politische US-Elite erschüttert die Öffentlichkeit aufs Neue. Seit langem wird darüber spekuliert, welche Untaten auf Epsteins Privatinsel geschehen sind und wer daran teilgenommen hat. Besonders oft werden die Namen des aktuellen und des ehemaligen US-Präsidenten, Donald Trump und Bill Clinton, erwähnt. Neue Informationen legen Dinge offen, mit denen niemand gerechnet hätte.

Intime Details in E-Mail über Trump

Die sogenannten Epstein-Akten umfassen mehrere Tausend Dokumente, darunter Auszüge aus kompromittierenden Mails, die möglicherweise neue Details über den jetzigen US-Präsidenten Donald Trump und seinen Vorgänger Bill Clinton aufwerfen. Diesmal war es der Mail-Austausch zwischen dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und dessen Bruder Mark aus dem Jahr 2018, der überraschende Informationen zu liefern scheint.

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In den geleakten Mails schlug Mark Epstein seinem Bruder vor, Trumps Berater Steve Bannon zu fragen, ob Putin höchst intime Fotos von Trump mit einem gewissen „Bubba“ habe.

Spekulationen über die Identität von „Bubba“ überschwemmen das Internet

Die Social-Media-Community spekuliert heftig darüber, wer „Bubba“ sein könnte. Angeblich war dies der Spitzname des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton. Es gibt unzählige Memes und andere Gags über diese wilde Theorie, die alles verändern würde.

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In den Südstaaten, aus denen er stammt, sei es nämlich Brauch, „Bubba“ als Kosename für Jungen zu verwenden. Auf Anfrage mehrerer Medien verneinte Mark Epstein jedoch jegliche Verbindung zwischen „Bubba“ und Bill Clinton.

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Auch wenn sich die Geschichte wohl als bloßes Gerücht entpuppt, wird der Druck auf Trump weiterhin steigen. Auch in der MAGA-Bewegung werden die Stimmen immer lauter, die eine Offenlegung aller Akten einfordern. Zuletzt brach Trump mit der Kongressabgeordneten Marjorie Taylor Greene aus Georgia. Die Republikanerin war bislang eine treue Unterstützerin von Trump, aber lässt nicht locker beim Thema der Freigabe der Epstein-Akten. Trump beschimpfte die Politikerin jetzt als „zeternde Irre“.

Trump will aus der Sache heil herauskommen

Donald Trump tut sein Bestes, um sich aus dem medialen Rampenlicht zu ziehen – und stattdessen Epstein und seinem Vorgänger Clinton die Schuld zuzuweisen: „Epstein war ein Demokrat, und er ist das Problem der Demokraten, nicht das Problem der Republikaner“, schrieb er auf Truth Social. Trump hat außerdem behauptet, Clinton sei mehrfach auf Epsteins Privatinsel in der Karibik gewesen, obwohl die Aussagen von Epstein dem widersprechen.

Trump hatte als Immobilienmogul aus New York und Nachbar von Jeffrey Epstein in Palm Beach bereits ab den 1990er-Jahren Kontakt zu dem später verurteilten Sexualstraftäter. Während seines Wahlkampfs kündigte er an, die Epstein-Akten zu veröffentlichen. Doch nach seiner Vereidigung im Januar wurden lediglich wenig aufschlussreiche Dokumente freigegeben. In der Vergangenheit wurde der US-Präsident selbst bereits wegen sexuellen Missbrauchs verklagt.