Aufstand in Leipzig! Union Berlin und Hertha BSC-Fans führen Protest an

In Leipzig im Bundesland Sachsen haben am Sonntag, dem 16. November, rund 8.000 deutsche Fußball-Fans ihren Unmut auf die Straße getragen. Die Veranstalter selbst sprachen von 20.000 Teilnehmern. Dabei waren längst nicht nur Anhänger des lokalen Fußballclubs RB Leipzig vor Ort.

Die Anhänger von Vereinen aus weiten Teilen Deutschlands protestierten gemeinsam gegen die geplanten Maßnahmen der jeweiligen Innenministerien in deutschen Stadien. Viele Fans fühlen sich bevormundet und sprechen von überzogenen Regeln. Darunter auch Fans der beiden großen Fußballclubs aus der Hauptstadt: der 1. FC Union Berlin und Hertha BSC.

Union Berlin und Hertha BSC mittendrin

„Wir wissen von Fans von 38 Vereinen, die aktuell in Leipzig unterwegs sind“, sagte der Polizeisprecher Moritz Peters gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“ während der Demonstration in der sächsischen Hauptstadt.

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Der Protestzug in Leipzig sei gegen 12.40 Uhr verspätet gestartet. „Weil so viele kamen, dass wir die Situation erstmal sortieren mussten“, erklärte der Polizeisprecher weiter. Der Grund für das zahlreiche Kommen der vielen verschiedenen Fans war für sie alle derselbe.

Die geplanten Maßnahmen der deutschen Bundesinnenministerien seien einseitig und würden Fans zu hart treffen. So sehen es die protestierenden Fußball-Fans auf den Straßen Leipzigs. Bilder von der Demo in Leipzig zeigen, dass der Fanblock vom 1. FC Union Berlin dabei die Spitze des Protestzuges darstellte.

Die Kritik der Fans richtet sich vor allem gegen geplante Eintrittsbeschränkungen und strengere Sicherheitsauflagen, die in Zukunft bei einem Besuch in den vielen Stadien in Deutschland gelten sollen. Unter anderem ist von personalisierten Tickets, mehr KI-Überwachung und eine Ausweitung von präventiven Stadionverboten die Rede.