Arbeitslose in RTL2-Doku teilt erschütterndes Schicksal – „Hat mich erschaudern lassen“

Wer im Ruhrgebiet wohnt und regelmäßig durch die Dortmunder Straßen läuft, bekommt die starke Armut und die prekäre Lebenssituation der drogensüchtigen und obdachlosen Menschen hautnah mit.

In den vergangenen Jahren wird Dortmund von einer Crackwelle aus den Niederlanden überschwemmt. Drogen, Obdachlosigkeit und Gewalt bestimmen teilweise das Stadtbild. Es sind Szenen, die viele Menschen nicht kaltlassen und zur Hilfe animieren.

RTL2 zeigt das Leben drogensüchtiger Menschen

In der aktuellen Ausgabe der RTL2-Sozialreportage „Hartes Deutschland“ (17. November 2025) geht es zur Primetime unter anderem um das Leben der 18-jährigen Ally. Sie lebt seit mehreren Jahren auf den Dortmunder Straßen.

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Ihre Lebensgeschichte ist erschreckend: Ihre Mutter stirbt vor zwei Jahren und ihr Vater konsumiert bis heute harte Drogen. Ally selbst brach mit 13 die Schule ab. Zudem ist sie seit ihrem 12. Lebensjahr im Drogensumpf gefangen. Seit fast sechs Jahren konsumiert sie Crack.

Um ihre Sucht zu finanzieren, ging sie oft im Ruhrgebiet der Prostitution nach – sogar als Minderjährige. Sie beschreibt: „Nach jedem Freier fühlt man sich eklig danach. Wenn man sich das vorstellt: mit einem fremden alten fetten Mann zu schlafen. Sie haben zum Teil 20 Euro geboten – was sehr grenzwertig war. Gerade, dass ich minderjährig war, hat sie aufgegeilt. Alleine sich das vorzustellen, hat mich erschaudern lassen.“

Die Armut und das Elend sind deutlich sichtbar

Es sind unglaubliche Aussagen, die bei vielen Zuschauern für Gänsehaut und Mitgefühl sorgen dürften. Dennoch spiegeln sie die traurige Realität einzelner Schicksale im Ruhrgebiet wider.

Schlussendlich steht fest: Die Szenen aus der aktuellen „Hartes Deutschland“-Episode sind nichts für schwache Nerven. Dennoch ist eines klar: Die Armut, Drogenszene und Obdachlosigkeit auf den Straßen im Ruhrgebiet braucht unsere Aufmerksamkeit. Nur so kann sich etwas verändern…

Die gesamte „Hartes Deutschland“-Episode wird am Montag (17. November) zur Primetime bei RTL 2 ausgestrahlt. Sie ist zudem vorab bei RTL+ verfügbar.