BSR ist für Berliner Winter gewappnet – doch in einem Punkt sind die Hände gebunden

Die Berliner Stadtreinigung (kurz: BSR) sorgt für Ordnung in der Stadt. In den winterlichen Monaten steht für das Unternehmen auch die Räumung der Straßen von Schnee und Eis im Fokus.

Wie bereits berichtet, fühlt man sich intern bestens auf die Wintermonate vorbereitet – doch einen kleinen Haken gibt es auch in diesem Jahr. Welcher genau das ist?

BSR ist bestens für Schnee und Eis aufgestellt

„Trotz der Rundumleuchten, mit denen unsere Fahrzeuge ausgestattet sind, haben wir kein Wegerecht wie beispielsweise die Polizei oder Feuerwehr“, erklärte ein Pressesprecher gegenüber BERLIN LIVE. Und das hat eine immense Auswirkung auf die Arbeit der Angestellten – besonders zu bestimmten Tageszeiten: „Das heißt, unsere Mitarbeitenden bewegen sich wie normale Verkehrsteilnehmer durch die Stadt – inklusive Staus.“

Dass die Straßen also vielleicht mal nicht sofort von der Schneedecke befreit sind, sollte niemanden in Berlin und Umgebung nachtragend stimmen. Immerhin gibt das Team der BSR sein Bestes. „Indem wir in den frühen Morgenstunden oder nachts die Einsätze starten, versuchen wir, die Straßen vor dem Start des Berufsverkehrs von Glätte zu befreien“, erläuterte der Pressesprecher des Unternehmens weiter.

BSR-Mitarbeiter stehen vor anderer Herausforderung

Dabei steht den rund 2.300 Mitarbeitenden der BSR auch noch die eine oder andere Hürde im Weg. „Besondere Herausforderungen beim Schneeräumen begegnen unseren Einsatzkräften überall dort, wo der Verkehr sehr dicht ist sowie in engen Straßen oder Baustellen“, so der Sprecher weiter. Und wie man vielleicht schon ahnen kann, tritt dieser Fall in der deutschen Hauptstadt äußerst oft ein.

Doch Aufgeben kommt für die BSR-Truppe ohnehin nicht in Frage. Mit rund 13.000 Tonnen Salz, 2.100 Kubikmeter Sole und 5.000 Tonnen eingelagertem Splitt kann auch 2025 der Berliner Winter eintreffen – komme, was wolle.