Katzen-Besitzer aufgepasst! Winter-Fallen im Garten – hier kann Lebensgefahr drohen

Der Wintereinbruch in Deutschland bringt Frost, Nässe und wechselhafte Temperaturen. Gärten, Höfe und Straßen verändern sich innerhalb weniger Tage. Tiere stoßen dabei auf Bedingungen, die schnell unterschätzt werden.

Besonders Katzen reagieren sensibel auf Kälte, Feuchtigkeit und glatte Flächen. Viele Risiken entstehen erst durch Eis, Streusalz und mangelnde Rückzugsorte. Wer vorbereitet ist, reduziert Stress und vermeidet Zwischenfälle.

Stubentiger und Freigänger in der Kälte

Gesunde Katzen mit ganzjährigem Freigang kommen meist gut durch den Winter. Das Fell passt sich an und wird dichter. Wichtig ist ein geschützter, gedämmter Rückzugsort im Freien oder im Schuppen, damit das Tier sich bei Bedarf aufwärmen kann. Futter sollte bei Frost nicht gefrieren, daher sind mehrere kleine Portionen sinnvoll. Auch ist der Futterbedarf des Vierbeiners im Winter etwas höher, damit er seine Körpertemperatur regulieren kann.

+++ Haustier-Hilfe im Winter – auf diese Sache sollten Hunde-Besitzer unbedingt achten +++

Kitten ohne Unterwolle sollten bei Kälte, Schnee und Regen nicht nach draußen. Sie können ihre Körpertemperatur noch nicht zuverlässig halten und sind anfälliger für Unterkühlung. Gartenteiche sollten gesichert oder abgedeckt sein, damit Tiere nicht auf dünnem Eis einbrechen.

Wohnungskatzen benötigen in der Heizperiode einen warmen, aber nicht überhitzten Bereich. Ein Platz in der Nähe des Heizkörpers, eine Decke oder eine Hängematte sorgen für Komfort, wenn die Luftfeuchtigkeit stimmt. Keramikschalen mit Wasser an der Heizung und regelmäßiges Lüften verhindern zu trockene Luft. Regelmäßiges Bürsten beugt schuppigem Fell vor.

Gefahren im Winter: Schnee, Streusalz und Frostschutzmittel

Schnee wird für Katzen vor allem dann zum Problem, wenn größere Mengen gefressen werden. Frostschutzmittel ist lebensbedrohlich, wenn es aufgeleckt wird – es kann zu Nierenversagen führen. Pfoten sollten nach dem Freigang von Streusalz befreit werden, ohne sie einzucremen, da viele Katzen Pflegeprodukte sofort ablecken würden.

Für Freigänger können zusätzliche Unterschlupfe im Garten sinnvoll sein. Isolierte Kisten, Thermohütten oder ein Platz in einer Garage mit Decken bieten Schutz. Schlafplätze sollten erhöht liegen, um Bodenkälte abzufangen. Hilfe bieten auch geschützte Futterstellen.