True Crime boomt – und Netflix legt nun den nächsten schweren Brocken nach. Die neue Doku „Aileen: Queen of the Serial Killers“ sorgt seit ihrem Start am 30. Oktober für Gesprächsstoff. Selten wirkte eine Geschichte so direkt und so herausfordernd wie diese Neuaufarbeitung eines berüchtigten Falls.
Die Serie von Netflix setzt auf unveröffentlichtes Material, intime Interviews und Aileen Wuornos eigene Stimme. Dadurch entsteht ein Zugang, der Zuschauer sofort hineinzieht.
Netflix beleuchtet den Fall neu
Sieben Morde innerhalb eines Jahres – damals schockierte diese Bilanz die USA. Aileen Wuornos tötete zwischen 1989 und 1990 sieben Männer und wurde zur wohl bekanntesten Serienmörderin des Landes. 2002 erfolgte ihre Hinrichtung, doch ihr Fall beschäftigt die Welt noch immer.
Die Doku rückt die Ereignisse nun fast 40 Jahre später erneut ins Rampenlicht. Regisseurin Emily Turner untersucht nicht nur Wuornos Kindheit und ihre Motive, sondern auch gesellschaftliche Dynamiken. Netflix zeigt damit, wie komplex die Geschichte tatsächlich ist.
Netflix zeigt lange verschwiegene Details
BBC Studios Documentary Unit und NBC News Studios lieferten für die Produktion seltene Interviews: Freunde, Ermittler, ehemalige Weggefährten. Besonders eindringlich wirken Tonaufnahmen aus dem Gefängnis. Wuornos spricht darin roh und emotional und ihre Worte ziehen sofort Aufmerksamkeit auf sich.
++ ebenfalls interessant: „Bares für Rares“-Quoten zeigen es deutlich: ZDF muss jetzt handeln ++
Auch unveröffentlichtes Archivmaterial, unter anderem von Reporterin Michele Gillen, erweitern das Bild. Das macht die Dokumentation nicht nur informativ, sondern emotional packend. Netflix betont zudem ein entscheidendes Detail, das oft fehlte.
Netflix stellt nicht die Frage „Was ist passiert?“, sondern „Warum ist es passiert?“ Der Fokus liegt auf gesellschaftlichen Versäumnissen und dem Umfeld, das Wuornos prägte.
Dieser Artikel wurde teils mit maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
