Türkei-Drama: Unheimliche Parallele zu Vergiftung einer Hamburger Studentin! Auch sie starb in Istanbul

Ein weiterer rätselhafter Todesfall rückt in der Türkei in den Fokus. Nach dem mutmaßlichen Pestizid-Drama um eine vierköpfige Hamburger Familie rückt nun der Tod einer Hamburger Erasmusstudentin erneut in den Fokus. Sie starb ebenfalls in Istanbul. Beide Fälle weisen erschreckende Gemeinsamkeiten auf.

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Möglicherweise gab es in der Türkei schon ein früheres Pestizid-Opfer aus Hamburg. Türkische Medien verweisen auf den Fall der 21-jährigen Marlene P., die vor einem Jahr in Istanbul starb. Ähnlich wie bei der vierköpfigen Familie gingen die Ermittler auch bei ihr zunächst von einer Lebensmittelvergiftung aus, doch das änderte sich im Sommer 2025.

Türkei-Studium endete tödlich

Eine neue Analyse ergab, dass Marlene wohl an Pestiziden gegen Bettwanzen starb. Jene Todesursache steht auch beim aktuellen Fall im Raum. Die Zeitung „Hürriyet“ berichtete, Marlene habe während eines Studentenaustauschs an der Üsküdar-Universität studiert. Sie wohnte mit zwei Freunden in einem Mehrfamilienhaus.

Am 2. November 2024 wachten alle drei Mitbewohner gegen Mitternacht auf, weil ihnen schlecht war. Im Gegensatz zu ihren Freundinnen entschied sich Marlene gegen einen Arztbesuch in der Türkei – wenig später starb die Studentin.

Laut „Hürriyet“ fand ein neuer forensischer Bericht Hinweise auf ein Insektizid, das sich als Gas ausbreitete und bis in Marlenes Wohnung gelangte. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass das eingesetzte Mittel gegen Bettwanzen ihren Tod verursacht habe. Die Staatsanwaltschaft hat bereits entsprechende Ermittlungen eingeleitet.

Parallelen sind nicht zu verkennen

Die Parallelen zum Fall der kürzlich gestorbenen Hamburger Familie sind nicht zu verkennen. Die Behörden in der Türkei gingen auch hier zunächst von einer Lebensmittelvergiftung aus, doch ein vorläufiger Bericht der Gerichtsmedizin stellt diese Annahme stark infrage.

Dem Staatssender TRT zufolge könnte eine chemische Vergiftung im Hotel den Tod verursacht haben. Kurz vor den Symptomen der Familie behandelten Mitarbeiter das Zimmer aufgrund eines Bettwanzenbefalls ebenfalls mit einem Pestizid.