Formel 1: Alarmstimmung bei Ferrari! Entgleitet dem Rennstall alles?

Krisenstimmung bei Ferrari. Innerhalb des traditionsreichen Rennstalls geht es derzeit drunter und drüber. Die Ergebnisse in der Formel 1 passen nicht zu den eigenen Ansprüchen, die Fahrer sind unzufrieden, der Boss attackiert sie dafür öffentlich.

Selbst für die leidgeplagten Fans der Scuderia sind das neue Vorgänge, die untermauern, dass gerade einiges schiefläuft. Doch es könnte noch schlimmer kommen. Die Spekulationen um die Zukunft von Lewis Hamilton und Charles Leclerc in der Formel 1 halten an – und nehmen nun bedrohliche Formen für Ferrari an.

Formel 1: Beide Fahrer weg?

Seit einiger Zeit kursiert im Fahrerlager das Gerücht, dass man bei Ferrari schon wieder darüber nachdenke, Lewis Hamilton loszuwerden. Es ist sicher kein Geheimnis, dass sich sowohl der Rekordweltmeister als auch der Rennstall mehr von der Zusammenarbeit erhofft haben, als bisher gezeigt. Gar ein Nachfolger für den Briten soll schon feststehen (um wen es geht, liest du hier).

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Dass Ferrari langfristig natürlich weiter auf Charles Leclerc als Gesicht des Rennstalls setzen wird, steht außer Frage. Nur kommen plötzlich auch Zweifel auf, ob dieser das überhaupt will.

„Wenn ich Charles Leclerc wäre, dann würde ich schon mal die Frage stellen, was das denn soll“, kommentierte „Sky“-Experte Ralf Schumacher mit Blick auf die Verbal-Attacke von Präsident John Elkann auf seine Fahrer. „Ich habe mir in so einer Situation immer einen Plan B herausgesucht, mit meinem Manager, und das würde ich jetzt an seiner Stelle auch tun, weil auf der Nase herumtanzen lassen würde ich mir nicht.“

Leclerc-Manager mit Androhung

Dazu passt auch: Vor einiger Zeit hatte Leclerc-Manager Nicolas Todt bereits angedeutet, dass ein Wechsel für seinen Schützling keinesfalls ausgeschlossen sei. Dieser prophezeite einen heißen Fahrermarkt, sollte Ferrari im nächsten Jahr kein sehr gutes Auto haben (alle Aussagen von ihm liest du hier).

Sollte plötzlich Charles Leclerc gehen, wäre das für Ferrari der absolute Tiefpunkt. Es verdeutlicht einmal mehr, dass beim Traditions-Team der Formel 1 kurz vor zwölf und nicht mehr viel schiefgehen darf.