ZDF wagt den Streit: Neue TV-Show mit bekanntem Gesicht

Das ZDF sorgt für Gesprächsstoff und überrascht mit einer neuen Show, die schon vor dem Start für Diskussionen sorfen dürfte. Jan Fleischhauer bekommt dort ein eigenes Format und zieht damit viel Aufmerksamkeit auf sich. Der Journalist zeigt sich kämpferisch und neugierig. Er will Reibung. Er will Streit. Und das ZDF gibt ihm genau diese Bühne.

Die Show trägt den markanten Titel „Keine Talkshow – Eingesperrt mit Jan Fleischhauer“. Der Name lässt bereits erahnen, wohin die Reise geht. Laut Pressemitteilung trifft dort „zwei Meinungen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten“. Das ZDF kündigt ein Konzept ohne Publikum, ohne Moderatorin und ohne bunte Ablenkungen an. Jan Fleischhauer führt selbst durch die Gespräche. Er stellt die Fragen, er drückt aufs Tempo und er fordert klare Positionen.

ZDF startet mutiges Debatten-Experiment!

Die erste Folge erscheint am Freitag, 21. November, um 10 Uhr im Streamingportal des Senders. Am 25. November folgt die lineare Ausstrahlung um 0.15 Uhr. Fleischhauer startet mit einem Gast, der für intensive Debatten bekannt ist: Reyhan Şahin alias Lady Bitch Ray. Das Thema lautet „Integration“. Das ZDF setzt damit bewusst einen starken Akzent.

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ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten erklärt den Ansatz offen. „In Zeiten polarisierter Positionen ist es wichtig, dass wir im Gespräch bleiben. Deshalb wollen wir neue Formate erproben. Ziel ist es, einen durchaus harten, aber immer fairen Schlagabtausch zu ermöglichen. Jan Fleischhauer und sein jeweiliger Gast ringen offen und spontan um das beste Argument und zeigen, dass Debattieren Spaß machen kann — auch wenn die Meinungen weit auseinanderliegen.“ Diese Worte zeigen klar, welche Richtung das ZDF einschlägt.

Die Pilotstaffel umfasst vier Folgen. Ein Jahr lang möchte der Sender testen, wie das Publikum reagiert. Fleischhauer fiebert dem Start entgegen. „Mit dem neuen Format betreten wir Neuland, das uns viele Freiheiten lässt. Ich freue mich auf streitbare Gäste, die mich herausfordern, die eigenen Argumente zu überdenken“, sagt der 63-Jährige. Sein Ton macht deutlich: Er meint jede Silbe ernst.

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