Ferrari-Zoff in der Formel 1 – Hamilton reagiert nach Präsidenten-Attacke

Wer trägt die Schuld an der miserablen Formel-1-Saison bei Ferrari? Und vor allem an Lewis Hamiltons schwachem Start bei der Scuderia. Das Auto, der Fahrer? Zuletzt herrschte darüber selbst intern beim italienischen Rennstall, höflich ausgedrückt, große Verwirrung.

Ferrari-Präsident John Elkann schoss ungewohnt hart gegen seinen Star-Fahrer (mehr dazu hier). In einer Formel-1-Medienrunde äußerte sich nun Hamilton wiederum zur Kritik an seiner Person. Und reagiert überraschenderweise mit einer gesunden Prise Humor. „Ich bin immer bereit, weniger Medienarbeit zu machen“, grinst der Rekord-Weltmeister.

Formel 1: Hamilton reagiert gelassen

Damit spielt Hamilton auf die Aussage seines Bosses an, die Fahrer bei Ferrari sollten „mehr fahren und weniger reden“. Auch ansonsten wirkte der Brite gelassen und fokussierte sich auf die gemeinsame Arbeit im gesamten Ferrari-Team. „Ich denke, wir alle müssen Verantwortung übernehmen und unseren Teil beitragen“, betonte der siebenfache Weltmeister.

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Er spüre die „außergewöhnlichen Anstrengungen, die jeder einzelne Mitarbeiter in der Fabrik Woche für Woche unternimmt“. Mit Blick auf die Zukunft sei Hamilton davon überzeugt, dass die Scuderia ihr „Ziel erreichen werde“. Doch wie genau soll dieses aussehen?

Aus Herausforderungen „lernen und wachsen“

Diese Saison noch Platz zwei der Konstrukteurswertung in der Formel 1 zu erreichen, stellt für Ferrari aktuell eine extrem schwierige Aufgabe dar. Aber „jede Herausforderung“ sei „eine Chance, zu wachsen und zu lernen“, betonte Hamilton.

Dieses Wachstum bei Ferrari dürfte sich dann bestmöglich in der kommenden Formel-1-Saison niederschlagen. Damit die erfolgreicher läuft, braucht es in erster Linie Ruhe und Einigkeit beim italienischen Rennstall. Doch traditionell ist die bei der Scuderia selten gegeben.