Beim ESC in Basel holte Israel dank eines starken Publikumsvotings den zweiten Platz. Die Rundfunkunion EBU reagiert nun auf die hitzigen Diskussionen und kündigt neue Regeln an. Die Verantwortlichen wollen mehr Vertrauen schaffen und erklären die Änderungen klar und direkt.
Die EBU reduziert 2026 in Wien die maximale Stimmenzahl des Publikums von 20 auf 10. Zuschauer stimmen künftig nur noch halb so viel ab. Die Jury bewertet außerdem wieder das Halbfinale und mischt sich damit früher ein. Die Union verstärkt zudem Regeln, die jede Manipulation verhindern sollen. Liedtexte und Inszenierungen geraten dadurch stärker in den Fokus.
EBU reagiert auf ESC-Debatte nach Israels zweitem Platz
Der Schritt hängt mit dem Ergebnis in Basel zusammen. Yuval Raphael holte dank eines massiven Votings den zweiten Platz für Israel. Danach prasselten Vorwürfe auf die EBU ein. Viele fragten sich, ob externe Kampagnen die Abstimmung beeinflussen. Klare Beweise fanden sich nicht. Die EBU entdeckt jedoch Hinweise auf eine digitale Kampagne aus Israel. Eine Werbeagentur erklärte offenbar Zuschauern, wie sie alle zwanzig Stimmen nutzen. Die Union reagiert nun mit einer harten Korrektur.
+++ ESC-Hammer für 2026: Nicht-europäisches Land will antreten +++
Die Rundfunkunion teilt mit: „Wir unternehmen klare und entschlossene Maßnahmen, um sicherzustellen, dass der Wettbewerb eine Feier der Musik und Einheit bleibt.“ Die Verantwortlichen betonen außerdem den Schutz vor unfairen Eingriffen. ESC-Direktor Martin Green beschreibt das Ziel der neuen Jury-Rolle. Er sagt: „Diese Maßnahmen sind darauf ausgelegt, den Fokus dort zu halten, wo er hingehört – auf Musik, Kreativität und Verbindung.“ Die Jury soll wieder Vielfalt fördern. Gute Songs sollen neben beliebten Songs bestehen.
„Ein solcher Schritt könnte weitreichende Auswirkungen auf den Wettbewerb haben“
Politik mischt sich ebenfalls ein. Spanien und Irland drohten mit Boykotts, falls Israel starten darf. Friedrich Merz drohte im Gegenzug mit einem Boykott Deutschlands, falls Israel ausgeschlossen wird. Österreich lehnt Forderungen nach einem Ausschluss klar ab. KAN warnt vor Folgen. Die Anstalt schreibt: „Ein solcher Schritt könnte weitreichende Auswirkungen auf den Wettbewerb und die Werte haben, für die die EBU steht“
Die EBU kündigt die Teilnehmerliste vor Weihnachten an. Gastgeber ist der ORF. Das Finale steigt am 16. Mai 2026. Kanada zeigt zudem Interesse und führt Gespräche über eine Teilnahme. Green bestätigt: „Die kanadischen Gespräche mit CBC/Radio-Canada sind in einem sehr frühen Stadium und wir freuen uns darauf, die Diskussionen mit ihnen fortzusetzen.“
Dieser Artikel wurde teils mit maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
