Italien testet die Radarkamera SV3 gegen riskantes Überholen. Sensoren lösen Videoaufnahmen aus, die Leitstelle prüft den Clip. Wenn du nicht aufpasst, kann der Urlaub dadurch schnell teuer werden.
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Blitzer-Alarm im Italien-Urlaub
Italien testet eine neue Radar-Generation für mehr Verkehrssicherheit. Der SV3 reagiert nicht auf Tempo oder Abstand, sondern auf riskantes Überholen. Das meldet „Il Giornale“. Sensoren in der Fahrbahn starten die Kameras und filmen den gesamten Vorgang. Die Leitstelle wertet bis zu 15 Sekunden Videomaterial aus. Danach entscheidet sie über ein Bußgeld. Die Strafe reicht von 42 bis 666 Euro. In schweren Fällen werden bis zu 1.300 Euro fällig. Für deinen Urlaub heißt das: Überholmanöver brauchen noch mehr Umsicht.
Was den SV3 besonders macht, ist seine Technik. Mehrere Hochleistungskameras und Sensoren erfassen Spuren, Abstände und Geschwindigkeiten. Eine KI wertet die Szenen aus und erkennt gefährliche Manöver. Das berichtet „Trasporto Europa“. So unterscheidet das System legales Überholen von riskantem Verhalten. Die Behörden in Italien setzen den SV3 gezielt ein. Sie wählen Strecken mit vielen Unfällen und schlechter Sicht. Die Präfektur muss jeden Standort genehmigen. Das Land zählt damit zu den ersten Ländern mit einem solchen System. Wer einen Italien-Urlaub plant, sollte die Hinweise der Polizei beachten.
Was Urlauber jetzt wissen müssen
Riskantes Überholen gehört laut dem Bericht zu den Hauptursachen schwerer Unfälle. Besonders Fußgänger, Radfahrende und Motorradfahrende leiden darunter. Die neuen Anlagen sollen abschrecken und so Leben schützen. Für den Italien-Urlaub gilt daher: Markierungen respektieren, Sicht beachten, Überholen früh abbrechen, wenn Zweifel entstehen. Fahre defensiv, vor allem auf Landstraßen. Rechne mit Kontrollen an unübersichtlichen Abschnitten. So bleibt die Reise entspannt und sicher.
Auch andere Länder erhöhen den Druck auf riskantes Verhalten. Spanien testet laut „Majorca News Bulletin“ Kameras gegen Handynutzung am Steuer. Frankreich stellt Radare auf, die das Tragen von Gurten prüfen. Die Europäische Verkehrssicherheitsorganisation ETSC sieht große Chancen. Solche Systeme könnten bis zu 7.000 Todesfälle pro Jahr verhindern. Für deinen Italien-Urlaub heißt das: Technik schaut genauer hin. Wer die Regeln beachtet, fährt gelassen weiter. Achte auf Beschilderung, Ortslage und Wetter. Dann bleibt der Urlaub eine gute Zeit.
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