Zwei Jahre dauerte das Abenteuer an – jetzt ist es vorbei. Mick Schumacher sagt „Au Revoir“ und verabschiedet sich von Alpine. Seine Anstellung beim französischen Rennstall und wohl auch der Langstrecken-Weltmeisterschaft kommt zum Ende.
Natürlich fragen sich die Fans des deutschen Piloten, wie es für ihn jetzt weiter geht. Dabei scheint der nächste Schritt von Mick Schumacher längst beschlossen. Es käme wohl einer großen Überraschung gleich, sehe man ihn nicht im kommenden Jahr beim IndyCar.
Mick Schumacher: Abenteuer IndyCar?
Denn auch wenn sich der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher auf der Langstrecke schnell etabliert hat und hohes Ansehen genießt, machte er nie einen Hehl daraus, dass seine Liebe woanders liegt. „Ich glaube, es ist kein Geheimnis, dass ich Single-Seater mag. Ich fahre sehr gerne mein eigenes Auto“, hatte er im Rahmen des WEC-Finales in Bahrain gesagt.
An oberster Stelle stand dabei natürlich immer ein mögliches Comeback in der Formel 1. Doch dieses wird es auch 2026 nicht geben. Die Chancen, dass Mick Schumacher nochmals in der Königsklasse fährt, schwinden damit enorm. Auch deshalb könnte das IndyCar für ihn der perfekte Schritt sein.
Gute Trainingsleistung
Dazu passt auch: Im Oktober hatte Schumacher bereits ein erstes Training in einem IndyCar absolviert und dabei zu überzeugen gewusst. In zwei Sessions hatte er den ersten und zweiten Platz belegt und damit sein Potenzial bewiesen.
Zudem hätte der 26-Jährige wohl die Chance gehabt, etwa bei Cadillac als WEC-Pilot unterzukommen. Dass er hier allerdings absagte, könnte auch auf einen erneuten Wechsel der Rennserie hindeuten.
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Klar ist: Wenn Mick Schumacher ins IndyCar wechselt, wird das sein einziger Job. „Ich würde mich lieber auf eine Sache konzentrieren. Ich denke, ich bin nicht so begabt darin, von einem ins andere Auto zu springen“, hatte er ebenfalls beim WEC-Saisonfinale in Bahrain erklärt.
