Christian Danner findet deutliche Worte zu Mick Schumacher. Der frühere Formel-1-Pilot rät dem Deutschen, seine Hoffnungen auf ein Comeback zu begraben. Aus seiner Sicht hat Mick in der Formel 1 jede realistische Perspektive verloren.
Danner erklärt offen, dass Schumacher „weg vom Radar“ geraten sei und nie echte Chancen hatte. Besonders klar wird er mit dem Satz: „Mick sollte den Traum Formel 1 endgültig abhaken.“
Mick Schumacher träumt weiter von Formel-1-Rückkehr
Trotz seines Jobs als Test- und Ersatzfahrer bei Mercedes und seiner Rolle im Langstreckenprogramm von Alpine konnte sich Mick nicht festbeißen. Nach dem Abschied bei Haas fand er keinen neuen Rennstall, obwohl sein Name regelmäßig bei mehreren Teams kursierte.
Auch mögliche Optionen bei Audi lösten sich in Luft auf. Immer wieder tauchten Gerüchte auf, doch jedes Gespräch versandete. Schließlich wuchs die Spekulation über einen Wechsel in die IndyCar-Serie, wo Schumacher ein neues Kapitel beginnen könnte.
Für Danner ist dieser Schritt logisch. Er betont, dass Mick in Amerika weniger Druck verspüren würde. „In der IndyCar-Serie trägt er die Last des Namens Schumacher nicht. Dort sind sie entspannter. Mick wäre einfach ein normaler Fahrer unter vielen, ohne den ‚Schumacher-Druck‘. Das würde ihm extrem guttun.“
„Nicht mehr die Todesfalle“
Außerdem lobt Danner das sportliche Niveau dort. Die Serie biete jedem Fahrer die Chance, sein Talent zu zeigen, da das Material näher beieinander liegt. Gerade das könne Mick helfen, seine Karriere neu zu ordnen und ohne ständige Formel-1-Vergleiche aufzutreten.
Der Sicherheitspunkt beschäftigt Danner ebenfalls. Zwar sei die Formel 1 „natürlich höher“ einzuschätzen, doch IndyCar habe enorm aufgeholt. Risiken gebe es weiterhin, vor allem auf Ovalen. Trotzdem sei es „nicht mehr die Todesfalle, die es zu meiner Zeit war“.
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Mit seinen Aussagen macht Danner klar: Für Mick Schumacher beginnt die Zukunft wahrscheinlich weit weg von der Formel 1 – und vielleicht genau dort, wo er wieder frei fahren kann.
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