Der Deutsche Wetterdienst warnt seit Sonntagabend bis Montag, 6:00 Uhr, vor Glatteis. In insgesamt 28 Kreisen in Bayern und Baden-Württemberg gilt Warnstufe Rot: Gefrierender Regen und Eisbildung führen dort zu erheblicher Glätte.
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Wie „Focus“ berichtet, sprechen die Meteorologen aufgrund des plötzlich gefrierenden Regens von Lebensgefahr. Wer dennoch unterwegs sein muss, sollte sein Verhalten im Straßenverkehr anpassen: äußerst vorsichtig fahren, den Tank möglichst voll halten und Decken sowie warme Getränke mitführen.
Glätte im Süden – Diese Regionen sind betroffen:
Bayern:
Baden-Württemberg:
Tief „Ulf“ ist schuld
Schuld an der Glatteisgefahr ist Tief „Ulf“. Es bringt Niederschläge und mildere Luft nach Deutschland. Daraus resultiert: Erst schneit es, dann gehen die Niederschläge in Regen über. Trifft der Regen dann auf Böden, die infolge des Frosts der vergangenen Tage bis in eine Tiefe von zu 15 Zentimetern gefroren sind, kann es ziemlich gefährlich werden.
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Von NRW über Rheinland-Pfalz und das Saarland bis hinein nach Hessen hat der DWD außerdem in vielen Regionen Alarmstufe Orange (Stufe 2 von 4) wegen erhöhter Glättegefahr ausgerufen. Im Rest des Landes gilt sonst Alarmstufe Gelb (Stufe 1 von 4) wegen leichten Schneefalls.
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