Das Tierheim Berlin erlebt derzeit widersprüchliche Entwicklungen zwischen politischen Fortschritten und fortdauernder finanzieller Not.
In einem aktuellen Instagram-Video berichtet Eva Rönspieß, Vorstandsvorsitzende des Tierschutzvereins Berlin, von einer positiven Nachricht, die sie selbst als „herzerwärmend“ bezeichnet.
Tierheim Berlin teilt „herzerwärmendes“ Signal aus der Politik
„Auch bei diesen recht frischen Temperaturen passieren doch mal herzerwärmende Sachen und diesmal aus der Politik“, erklärt Rönspieß zu Beginn des Instagram-Videos.
Sie hebt hervor, dass Berlins Abgeordnete, allen voran Tamara Lüdke, sich für zusätzliche Gelder im Tierschutz eingesetzt hätten. Konkret erhält das Tierheim Berlin im kommenden Doppelhaushalt „50.000 Euro, um Straßenkatzen zu kastrieren, und 50.000 Euro für Kinder- und Jugendarbeit – also Aufklärungsarbeit.“ Diese Unterstützung sei ein wichtiges Signal, doch sie warnt zugleich vor übermäßigem Optimismus.
„Tieren in Not kann gar nicht so gut geholfen werden“
„Man darf aber nicht vergessen, wir haben trotzdem in Berlin eine strukturelle Unterfinanzierung von Tierschutz“, betont sie. Die Folge: „Tieren in Not kann gar nicht so gut geholfen werden.“ Dennoch hofft Rönspieß, dass dies „ein erstes positives Zeichen“ sei und dass in den kommenden Jahren „viele tragfähige Lösungen“ gemeinsam gefunden werden.
Bereits vor etwa zwölf Wochen hatte das Tierheim Berlin öffentlich Alarm geschlagen. In einem weiteren Video kritisierte Rönspieß, dass der Tierschutz erneut 100.000 Euro weniger erhalten solle. Mit deutlichen Worten forderte das Tierheim die Berliner Politik auf, endlich Verantwortung zu übernehmen und „Geld zu verhandeln – für den Tierschutz. Jetzt.“ Nun hat die Politik reagiert.
Trotz der schwierigen Lage zeigt sich das Tierheim Berlin optimistisch, dass die aktuelle Budgeterhöhung ein Anfang sein könnte. Hin zu einer verlässlichen Finanzierung für das Tierheim Berlin und die Tiere, die dort täglich Schutz finden.
