Viele Kunden staunten nicht schlecht, als eine angebliche Sparkassen-Mail in ihrem Postfach landete, verfasst auf Niederländisch statt auf Deutsch. Hinter dem Schreiben steckt jedoch eine dreiste Betrugsmasche.
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Kuriose „Sparkassen“-Mail im Umlauf
Aktuell geben sich Betrüger als Sparkasse aus und verschicken in ihrem Namen E-Mails. Darin fordern sie ihre Opfer zur Aktualisierung Ihres S-ID-Checks, also einer Online-Identitätsprüfung, auf. Schon direkt fällt die Anrede in dem ominösen Schreiben ins Auge. So ist die Anrede als „Sehr geehrter, Kunde,“ formuliert und zeigt ein falsch gesetztes Komma auf.
Noch kurioser ist aber der Schluss der Mail. Statt einer deutschen Grußformel steht dort „Bedankt voor uw vertrouwen“, Niederländisch für „Danke für Ihr Vertrauen“, wie die Verbraucherzentrale berichtet. In einem echten Sparkassen-Schreiben würde nie eine solche Sprachmischung zu finden sein. Vermutlich haben Betrüger eine Vorlage aus den Niederlanden kopiert und nur grob ins Deutsche übersetzt.
Betrüger wollen an Bankdaten gelangen
Die Betrüger wollen durch die angebliche Sparkassen-Mail Empfänger per Link auf eine Fake-Seite locken. Dort sollen die Betroffenen dann Kontodaten, Passwörter und TANs angeben.
Die Verbraucherzentrale nennt bei der Mail drei klare Warnsignale: eine unpersönliche oder fehlerhafte Anrede, eine fragwürdige Absenderadresse und in der Nachricht platzierte Links. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ergänzt typische Phishing-Indizien:
