Mick Schumacher in der IndyCar-Serie – darum hat Onkel Ralf davor gewarnt

IndyCar – die neue Heimat von Mick Schumacher. Ab kommender Saison geht der deutsche Pilot in der US-amerikanischen Rennserie an den Start. Damit endet die Zeit des erst 26-Jährigen in der Langstrecke (WEC). Und auch wenn der Plan von der IndyCar-Serie bei Mick schon länger Bestand hatte, dürfte seinem Onkel dieser Karriereschritt nicht gefallen.

Mick Schumacher selbst betonte stets seine Leidenschaft für den Formelsport. Am Rande des WEC-Rennens im japanischen Fuji sagte er bereits: „Ich wollte schon immer Formelautos fahren. Sportwagen waren zwar spaßig, aber Monopostos sind das, wofür ich brenne und was ich liebe. Ich freue mich darauf, wieder einzusteigen.“ Warum also sieht sein Onkel das so anders?

Mick Schumacher

Im Gespräch mit DER WESTEN betonte Ralf Schumacher das hohe Risiko in der US-Rennserie. „Für mich wäre das keine Option. IndyCar war für mich immer eher sehr gefährlich“, warnte der 50-Jährige. Schumacher habe zwar Respekt davor, „was die Jungs da leisten“. Trotzdem sei „im Quervergleich zur Formel 1 das Niveau nicht das gleiche“.

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„Fahrer, die hier keinen Fuß fassen, gehen rüber nach Amerika und haben dort sehr gute Chancen. Andersherum ist es selten“, erklärte der ehemalige Formel-1-Pilot weiter. Ein klares Statement. Und trotzdem bleiben seinem Neffen kaum andere Optionen, wenn er wieder im Monoposto auf die Rennstrecke will.

Sprungbrett in die Formel 1?

Für ein Formel-1-Comeback reicht es aktuell nicht. Ob die IndyCar-Serie hierfür zumindest ein geeignetes Sprungbrett bildet? Ralf Schumachers Worte lassen noch etwas daran zweifeln. Trotzdem ist Schumi Jr. für den neuen Karriereschritt das Beste zu wünschen.

Am 1. März 2026 startet die neue IndyCar-Saison mit Mick Schumacher in St. Petersburg, Florida. Ob der deutsche Pilot direkt auf sich aufmerksam machen kann, wird sich zeigen. Und sicher hofft auch Onkel Ralf, dass seine Warnungen nicht Wirklichkeit werden.