Die gesamte Formel 1 wartet auf Hammer-Comeback: Aussagen lassen aufhorchen

Schon seit Monaten gibt es hartnäckige Gerüchte über eine spektakuläre Formel-1-Rückkehr von Christian Horner.Der ehemalige Red-Bull-Teamchef liebäugelt mit einem Comeback in der Königsklasse. Allerdings stellt der 52-Jährige klare Bedingungen an seinen möglichen neuen Arbeitgeber.

Nach seinem Aus bei Red Bull im Sommer 2025 ist Horner weiterhin ohne neuen Job in der Formel 1. An einen endgültigen Abschied denkt der Brite jedoch nicht.

📌 Fakten zu Christian Horner Karrierebeginn: Christian Horner begann seine Motorsportkarriere als Rennfahrer, unter anderem in der britischen Formel 3. Eigener Rennstall: 1997 gründete Horner das Rennteam Arden. Mit dem Team feierte er mehrere Erfolge in der Formel 3000, bevor er in die Formel 1 wechselte. Jüngster Formel-1-Teamchef: 2005 übernahm Horner mit nur 31 Jahren Red Bull Racing. Damit wurde er zum damals jüngsten Teamchef der Formel-1-Geschichte. Erfolge und Abschied: Unter Horner gewann Red Bull acht Fahrer- und sechs Konstrukteurs-Weltmeisterschaften. Im Juli 2025 musste er nach über 20 Jahren seinen Posten räumen.

Formel 1: Horner stellt Bedingungen

Gegenüber der „Bild“ stellte er unmissverständlich klar: „In Rente bin ich nicht. Ich bin noch nicht fertig!“ Allerdings kommt für Horner längst nicht jedes Angebot infrage. Schließlich hat der ehemalige Teamchef mit Red Bull zahlreiche Erfolge gefeiert. „Aber ich weiß auch, dass ich nach 14 Weltmeisterschaften, 124 Siegen und 287 Podien niemandem mehr etwas beweisen muss.“

Seine nächste Aufgabe müsse ihn deshalb vollständig überzeugen. „Alles, was ich vielleicht in Zukunft mache, mache ich aus Freude und Überzeugung an der Sache. Ich werde kein Projekt übernehmen, das bei mir nicht auf Anhieb diesen Funken auslöst, der sich dann zum lodernden Feuer entwickeln kann.“

Besonders deutlich wird Horner bei seinen sportlichen Ansprüchen. Ein Engagement bei einem durchschnittlichen Rennstall reizt ihn überhaupt nicht. „Ich will nicht zu irgendeinem Mittelfeld-Team, nur damit ich wieder jedes Wochenende im Fahrerlager bin.“

„Dann mähe ich lieber zu Hause den Rasen“

Lieber würde er seine freie Zeit genießen. „Dann mähe ich lieber zu Hause den Rasen, verbringe Zeit mit der Familie und schaue das Rennen von der Couch. Mittelmaß ist nicht meins! Mein Ziel war und bleibt es immer, das Establishment aufzumischen und zu gewinnen“, betonte Horner.

Konkrete Zukunftspläne hat der Brite allerdings noch nicht. „Ich habe keinen Masterplan für meine Zukunft.“ Nach mehr als zwei Jahrzehnten mit einem durchgetakteten Alltag genießt er seine neue Freiheit. Bei Red Bull hat inzwischen Laurent Mekies das Kommando übernommen. Der Franzose erhielt zuletzt einen neuen Vertrag bis 2031. Horner wiederum sorgte bereits mit Aussagen über Ferrari für Aufsehen, ruderte anschließend jedoch zurück.

Für eine Rückkehr in die Formel 1 könnte sich Horner auch finanziell engagieren. Gemeinsam mit Investoren hofft er, Anteile an einem Rennstall erwerben zu können. Ob daraus tatsächlich ein Comeback wird, ist derzeit noch völlig offen.