Berliner S-Bahn bietet Theater-Workshop an – er kann im Notfall Leben retten

Täglich steigen tausende Menschen bei der S-Bahn Berlin ein und aus. Bei inzwischen fast vier Millionen Einwohnern treffen da nicht selten verschiedenste Lebensrealitäten aufeinander. Nicht immer geht das gut aus.

Wenn es zu einer brenzligen Situation kommt, ist Zivilcourage wichtig: sich Hilfe suchen, dazwischengehen, Opfern von Gewalt Schutz bieten. Doch wie gelingt das, wenn man von dem Moment überrumpelt ist? Ein Theater-Workshop soll jetzt Abhilfe schaffen.

S-Bahn Berlin: Was tun im Ernstfall?

„Im Alltag fehlen oft die Worte oder der Mut, um einzugreifen. Hier setzt das Forumtheater an“, leiten die Verantwortlichen der Bahn auf ihrer Webseite in das Thema ein. Denn am Dienstag (14. Oktober) findet um 17 Uhr ein Workshop im Berliner Bezirk Lichtenberg statt. Den bietet die DB Regio Nordost in Zusammenarbeit mit dem „Theater (in) Zivil“ an.

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Ort des Geschehens ist das DB Regio Werk (Buchberger Str. 19, 10365 Berlin-Lichtenberg). Mithilfe inszenierter Vorfälle im S-Bahn-Kontext können die Teilnehmenden in Rollen schlüpfen und am eigenen Leib spüren, wie es ist, im Ernstfall einzugreifen. „So entsteht ein lebendiger Erfahrungsraum für Zivilcourage, Empathie und Dialog“, heißt es vonseiten der Bahn.

Wer kann teilnehmen?

„Vorerfahrung ist nicht erforderlich, nur die grundsätzliche Bereitschaft, sich einzulassen und auszuprobieren. Mitmachen dürfen Interessierte ab 14 Jahren“, teilt die S-Bahn Berlin vorab mit. Die Teilnahme an dem speziellen Workshop ist darüber hinaus kostenfrei. Wer den Berliner Termin nicht wahrnehmen kann, hat am Mittwoch (15. Oktober) noch einmal in Rostock die Gelegenheit.

Das „Theater (in) Zivil“ ist ein freies Kollektiv. „Mit Humor, künstlerischer Kraft und partizipativem Ansatz macht das Ensemble komplexe gesellschaftliche Themen erfahrbar – immer auf Augenhöhe mit den Teilnehmenden.“