Bittere Zahlen: DAS sind Berlins gefährlichste Straßen

Auf Berlins Straßen kommt es täglich zu Verkehrsunfällen. Viele Beteiligte kommen glimpflich davon, während Fahrzeuge oft beschädigt werden. Doch leider gibt es immer wieder auch verletzte Personen – in besonders schweren Fällen sogar Todesopfer.

Eine neue Studie zeigt nun, welche Straßen in der Hauptstadt am gefährlichsten sind. HIER ist besonders Vorsicht geboten.

Diese Straße ist Berlins Unfall-Hotspot

Der Versicherer Allianz Direct hat die Unfall-Studie durchgeführt, die zu einem bitteren Ergebnis kam. Demnach gab es 2024 12.366 Unfälle mit Personenschaden in der Hauptstadt. Das entspricht etwa 34 Zusammenstößen am Tag.

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Bestimmte Straßen waren dabei öfter Ort des Geschehens als andere. Unfall-Hotspot Nummer eins der Hauptstadt war die Friedrichstraße, wie die „BZ“ berichtet. Dort krachte es 49 Mal im vergangenen Jahr. Auf Platz zwei folgt die Frankfurter Allee mit 47 Zusammenstößen.

Das sind die gefährlichsten Straßen Deutschlands

Im Deutschland-Vergleich belegen beide Straßen Platz acht und neun. Am gefährlichsten war es 2024 auf der Hanauer Landstraße in Frankfurt am Main, auf der Kieler Straße in Hamburg und auf der Vahrenwalder Straße in Hannover. Dort gab es jeweils 59 Unfälle.

Weitere Straßen, in denen es in Berlin besonders häufig krachte, sind die Seestraße in Wedding und die Hermannstraße in Neukölln. Beides Straßen, auf denen es laut „BZ“ 2024 auch tödliche Unfälle gegeben hat. Die Seestraße verzeichnete zudem die meisten Unfälle mit Schwerverletzten (8), genau wie auch der Mariendorfer Damm in Tempelhof.

Vergleicht man die Zahlen der Allianz Direct mit denen der Berliner Polizei, ergibt sich eine leichte Abweichung. Mit 13.788 Unfällen mit Personenschaden verzeichnete die Polizei deutlich mehr Verletzte.