Im September war auf mehreren Flughäfen in ganz Europa Ausnahmezustand. Sowohl in Brüssel, London und am Flughafen BER in Berlin gab es aufgrund von einem massiven Cyberangriff auf einen externen Dienstleister lange Warteschlangen und blanke Nerven bei den Passagieren.
Nun zieht der BER eine Bilanz. Wie schlecht war die Lage wirklich?
Flughafen BER blickt auf Cyberangriff zurück
Passend zum Herbstanfang wollten viele Passagiere nochmal ins Warme fliegen. Denn während in Berlin schon kühle Temperaturen und grauer Himmel sind, gibt es einige Reiseziele, an denen es sich auch im September noch gut am Meer mit einem kühlen Drink entspannen lässt. Doch am 19. September und in den Tagen danach ging am Flughafen BER nichts seinen gewohnten Lauf.
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„Der Systempartner Collins Aerospace, der die Passagier- und Gepäckabfertigung am BER und anderen europäischen Flughäfen“ übernimmt, wurde Opfer von Cyberkriminellen, heißt es in einer Mitteilung des Airports.
Flugausfall? Von wegen
Allerdings konnte ein größerer Schaden für die Passagiere abgewendet werden. Die Abläufe konnten sich laut der Betreibergesellschaft des Flughafen BER schnell wieder einspielen. „Dank des außerordentlichen Einsatzes der Mitarbeitenden von Flughafen, Bodenverkehrsdienstleistern und Fluggesellschaften konnten nahezu alle Flüge stattfinden.“
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Das zeigt sich auch bei den Fluggastzahlen für den gesamten September. Laut dem Flughafen BER reisten insgesamt 2,5 Millionen Menschen über die deutsche Hauptstadt. „Das sind rund 24.000 Passagiere mehr als im September 2024, wie die vorläufigen Zahlen des Verkehrsberichts ergeben.“
