Dumm gelaufen: Fake-Polizist ruft Wache in Brandenburg an

Mitten in der Nacht zu Samstag (22. November) erhielt die Polizei in Brandenburg einen ungewöhnlichen Anruf. Ein Mann meldete sich gegen 4.20 Uhr bei der Polizeiinspektion und gab sich als Kollege aus. Er bat um einen Abgleich von Personendaten und versuchte, sich damit Zugang zu internen Informationen der Polizei zu verschaffen.

Der Anrufer nutzte eine Mobilnummer und erklärte selbstbewusst, er benötige die Daten dringend. Die Polizei bemerkte jedoch schnell Auffälligkeiten. Der angebliche Beamte nannte einen Dienstgrad und eine Dienststelle, die nicht existierten. Sein Verhalten weckte sofort Misstrauen bei dem diensthabenden Einsatzbearbeiter der Polizei.

Polizei-Anrufer fliegt prompt auf

Der Mitarbeiter der Polizei stellte gezielte Rückfragen, um die Identität des Mannes zu überprüfen. Daraufhin geriet der Anrufer ins Stocken. Schließlich beendete er das Gespräch abrupt und verwies auf angebliche Verbindungsprobleme. Die Polizei gab ihm keinerlei Daten heraus. „Der wollte was rauskriegen“, erklärte ein Sprecher später.

Nach dem Abbruch des Telefonats analysierte die Polizei die Situation genauer. Sie stellte fest, dass der unbekannte Anrufer offensichtlich versuchte, polizeiliche Informationen zu erlangen, ohne dazu berechtigt zu sein. Die Ermittler gingen sofort den Hinweisen nach und dokumentierten den gesamten Ablauf für eine weitere Prüfung.

Polizei untersucht falsche Amtsanmaßung

Die Polizei leitete schließlich ein Verfahren wegen Amtsanmaßung und versuchten Ausspähens von Daten ein. Fachkräfte der Polizei untersuchen nun, ob der Mann bereits zuvor ähnlich vorging. Außerdem prüfen sie, ob weitere Stellen betroffen sein könnten. Ziel ist es, mögliche Sicherheitslücken innerhalb der Polizei zu erkennen und zu schließen.

Der Vorfall zeigt, wie wichtig wachsame Mitarbeitende innerhalb der Polizei sind. Sie müssen auch in der Nacht auf täuschende Anrufe reagieren können. Durch das besonnene Handeln des Einsatzbearbeiters blieb ein möglicher Datenabfluss verhindert. Die Polizei in Brandenburg betont, dass sie solche Täuschungsversuche konsequent verfolgt.

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