„Für zwischendurch“: Neuheit bei der BVG kommt auch Fahrgästen zugute

Die Berliner Verkehrsbetriebe wollen bis Ende 2027 ein Netz von bis zu 20 Schnellladestationen für E-Busse an Endhaltestellen bauen. Damit will das Verkehrsunternehmen seine E-Bus-Flotte für den stabilen Betrieb fit machen.

Die Busse der BVG können dann im Linienbetrieb Strom „nachtanken“, weshalb sie zwischendurch nicht mehr zum Aufladen auf den Betriebshof zurückkehren müssen. Auch die Berliner Fahrgäste sollen durch diese Neuerung profitieren.

Die BVG ist mit den E-Bussen rund um die Uhr und in der ganzen Stadt unterwegs

Das sogenannte Projekt „Stella“ wird vom Bundesministerium für Verkehr mit 12,1 Millionen Euro gefördert. Gut investiertes Geld findet Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder: „Elektrobusse sind zunehmend zentraler Baustein eines klimafreundlichen ÖPNV. Aufgrund der Kostenunterschiede zu herkömmlichen Bussen ist der Umstieg für Verkehrsbetriebe aber eine Mammutaufgabe.“

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„Mit unserer Förderung gleichen wir diesen Unterschied aus und unterstützen außerdem beim Aufbau der dazugehörigen Infrastruktur“, so Schnieder. „Die BVG beweist seit Jahren, dass der Umstieg funktioniert und sich lohnt – für die Unternehmen, für Bürgerinnen und Bürger und erst recht für die Umwelt. Insgesamt fördert das BMV die BVG auf ihrem
Weg zur emissionsfreien Flotte mit rund 160 Millionen Euro.“

Auch die Fahrgäste profitieren von dem Strom für zwischendurch

Laut Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der BVG, profitieren auch die Berliner Fahrgäste von dieser Neuerung. „Hier gibt es Strom für zwischendurch“, so Falk. „Wir sind mit unseren E-Bussen rund um die Uhr und in der ganzen Stadt für unsere Fahrgäste unterwegs. Mit der neuen Ladetechnik schaffen wir dafür stabile Grundlagen.“

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Denn die Busse kommen dank der neuen Technik schneller durch den Verkehr und haben weniger Verspätung, weil sie nicht erst am Linienende laden müssen.

Zum Wochenstart hat die BVG mit dem Bau der Ladetechnik an der Endhaltestelle Schwarzelfenweg in Pankow. Nun sollen auch die Arbeiten am S-Bahnhof Kaulsdorf und am S-Bahnhof Marzahn losgehen.