Seit seiner Eröffnung steht der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) regelmäßig in der Kritik – und längst nicht nur wegen Bau- oder Organisationspannen. Besonders häufig bemängeln Reisende das kulinarische Angebot.
Viele berichten, dass sie am BER kaum etwas finden, das wirklich schmeckt oder sein Geld wert ist. Der Food Court im oberen Bereich von Terminal 1 wird dabei immer wieder als uninspiriert und veraltet beschrieben, fast wie aus einem sterbenden Einkaufszentrum übernommen.
Essen am BER in der Kritik
In einer Diskussion auf Reddit schildert ein Nutzer seinen Ärger besonders deutlich: „Ich finde es ärgerlich. Ich muss ziemlich oft über diesen Flughafen reisen und finde nie etwas Gutes zu essen.“ Wünsche wie ein solider Dönerstand, ein Ramen-Lokal oder zumindest eine qualitativ hochwertige Bäckerei seien naheliegend – doch das aktuelle Angebot wirkt austauschbar und lieblos.
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In den Kommentaren dazu wird die Situation unterschiedlich, oft mit trockenem Humor, zusammengefasst. So bringt ein Nutzer die Haltung vieler Betreiber sarkastisch auf den Punkt: „‚Schmeckt dir unser Essen nicht?‘ Dann kauf dir halt woanders etwas! Lach. Deshalb.“
Dieses Optionen empfehlen Fluggäste
Ein anderer verweist darauf, dass es zumindest im Untergeschoss einen REWE mit einer großzügigen Salatbar und einer ordentlichen Bäckerei gebe, während „im Terminal alles überteuert und schlecht ist – typisch Flughafenessen.“
Etwas Warmes bekommt man immerhin auch – aber zu einem Preis, der selbst in Berlin ein Schmunzeln hervorruft: „Du kannst dir immer das 14-Euro-Currywurst-mit-Pommes-Menü bei Witty’s holen!“
Und wiederum ein anderer fasst resigniert zusammen, dass das Essen vielleicht gar nicht das zentrale Problem sei: „Ehrlich gesagt finde ich, dass das Essen das kleinste Problem des BER ist.“
Trotz solcher Einordnungen zeigt die Diskussion eines: Für einen Hauptstadtflughafen in einer der vielfältigsten Gastro-Szenen Europas wirkt das Angebot überraschend blass. Mehr Qualität und Authentizität könnten nicht nur Reisende zufriedener machen, sondern auch das Image des BER spürbar verbessern.
