Homeoffice-Hochburg Berlin: Fast nirgendwo arbeiten mehr Menschen von daheim

Vor allem in Bürojobs ist es begehrt: Homeoffice. Wer die Möglichkeit hat, hin und wieder von zu Hause zu arbeiten, nutzt diese Gelegenheit oft. Ganz besonders die Berliner scheinen Fans davon zu sein und arbeiten gerne in den eigenen vier Wänden.

Neue Zahlen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg zufolge wird nur in einem anderen Bundesland mehr Homeoffice gemacht.

Nur Hamburg toppt Berlin

Den Daten zufolge, die das Amt am Mittwoch (22. Oktober) veröffentlicht hat, arbeiteten 2024 31,2 Prozent der abhängig Beschäftigten in Berlin mindestens einen Tag pro Woche von zu Hause. Die Hauptstadt landet damit auf Platz zwei im Bundesvergleich. Nur in Hamburg war die Quote höher. Dort lag der Homeoffice-Wert bei 35,6 Prozent.

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Schlusslicht in puncto Daheim-Arbeit sind Mecklenburg-Vorpommern (14,1 %), Thüringen (13,5 %) und Sachsen-Anhalt (10,9 %). Brandenburg landete mit einem Anteil von 18,1 Prozent im unteren Drittel der Analyse. Im Vergleich zu 2021 verzeichnete das Bundesland allerdings einen Anstieg von 0,6 Prozent. In Berlin hat es einen Rückgang von 3,9 Prozent gegeben.

Das sind Gründe, warum in Berlin mehr Homeoffice gemacht wird als anderswo

Dass mancherorts mehr Homeoffice gemacht wird als anderswo erklärt sich das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit der Art der Tätigkeiten. Computer- und Büro-Arbeitsplätze seien im Schnitt vermehrt in Städten zu finden.

Trotz anhaltender Beliebtheit hat das Homeoffice in Deutschland seit dem Wegfall der Pandemie-Vorgaben an Umfang verloren. Viele Arbeitgeber holen ihre Mitarbeiter wieder zurück ins Büro und haben Regelungen zur Arbeit von zu Hause verschärft. Einige sehen Homeoffice eher als Ausnahme an.

Die Zahlen basieren auf dem Mikrozensus. Dabei handelt es sich um eine Befragung der amtlichen Statistik bei einem Prozent der Bevölkerung.