Mann fliegt an BER-Sicherheitskontrolle auf: Dann klicken die Handschellen

Blöd gelaufen für einen 28-Jährigen am Flughafen BER am Freitag (21. November). Eigentlich wollte der Mann auf und davon fliegen, doch an der Sicherheitskontrolle war dann Schluss.

Das System schlug an, die Bundespolizei nahm den Reisenden daraufhin näher unter die Lupe und stellte fest: Er wird per Haftbefehl gesucht. Er wurde festgenommen und in eine Brandenburger JVA gebracht.

Granatenähnlicher Gegenstand stellte sich als Feuerzeug heraus

In einer Mitteilung am Montagmittag nannte die Bundespolizei nähere Details zur Festnahme. Demnach ging der Mann den Beamten gegen 5.45 Uhr am Freitag ins Netz, als ein verdächtiger Gegenstand an der Sicherheitskontrolle in seinem Handgepäck entdeckt wurde.

Suchst du nach weiteren praktischen Informationen zum Verkehr in Berlin? Melde dich hier für unseren Verkehrs-Newsletter an

*Pflichtfeld. Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu. Eine Abmeldung ist jederzeit über einen Link im Newsletter möglich.

Auch interessant: Klima-Kleber-Aktion am Flughafen BER: So teuer ist der Schaden

Es handelte sich auf den ersten Blick um einen granatenähnlichen Gegenstand, weshalb die Sicherheitsmitarbeiter die Bundespolizei hinzuriefen. Die stellte dann nach umfangreichen Maßnahmen fest, dass es sich zwar nur um ein Feuerzeug handelte, der Mann allerdings gesucht wird.

Reisender war wegen Diebstahl verurteilt worden

Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Stralsund wegen Diebstahls vor. Im Februar war er zu einer Geldstrafe von 130 Tagessätzen zu je 15 EUR verurteilt worden. Seine Aufenthaltsgestattung ist zudem seit Oktober ungültig.

Die Beamten nahmen ihn fest, da er seine Strafe nicht zahlen konnte. Er muss nun eine 65-tägige Ersatzfreiheitsstrafe in einem Brandenburger Gefängnis absitzen.

Durch die Verzögerung an der Sicherheitskontrolle verpassten fünf Reisende ihre Flüge. Die Kosten werden dem Festgenommenen in Rechnung gestellt.