Das Wetter zeigt sich in Berlin und Brandenburg zunehmend von seiner ungemütlichen Seite. Der Beginn des Herbstes war noch von Sonne geprägt, es schien ein sanfter Übergang vom Sommer zu werden.
Doch dann kam ein Temperatursturz und seitdem prägen zumeist dichte Wolkendecken die Tage. Hinzu kommen mächtige Tiefdruckgebiete, die vom Atlantik her das Wetter bestimmen – und jetzt von Westen her sogar Stürme bringen.
Wetter in Berlin & Brandenburg: Orkanböen im Anmarsch
Wie die Experten von „Wetter Online“ nun berichten, wird es zum Wochenende hin ungemütlich. Am Donnerstag (23. Oktober) gibt es erste Vorzeichen dessen: „Vormittags erreichen die Böen von der Nordsee bis nach Baden Württemberg 50 bis 70 Kilometer pro Stunde. In den westlichen Mittelgebirgen sind auch schwere Sturmböen bis Tempo 100 dabei.“ In Berlin und Brandenburg wird der Wind nicht ganz so schnell, nimmt aber spürbar zu.
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Auf den Wetterkarten sind für unsere Region Windgeschwindigkeiten von bis zu 50 Kilometern pro Stunde angekündigt. Es dauert aber bis zum Freitag, bis das Sturmtief Joshua auch die östlichen Teile erreicht: „In der Nacht zum Freitag breitet sich das
Sturmfeld auf die meisten Landesteile aus. Tagsüber wehen fast überall stürmische Böen. In höheren Lagen gibt es schwere Sturmböen, vereinzelt sind auch orkanartige Böen dabei.
Gefahren lauern im Westen
In Nordrhein-Westfalen und Teilen Niedersachsens und Baden-Württembergs kann Joshua heftige Schäden anrichten. „Vor allem bei noch belaubten Bäumen kann es zu Astbrüchen kommen. Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr sind in der Folge möglich“, zählen die Meteorologen auf. In Berlin und Brandenburg wird das Wetter zwar nicht ganz so ruppig, aufpassen sollte man aber dennoch.
Denn schon vereinzelte Böen können lose Gegenstände von Balkonen oder aus Vorgärten in Bewegung setzen. Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte das in den kommenden Tagen im Blick behalten.
