In der Nacht zu Montag (11. November) nahmen Einsatzkräfte der Berliner Polizeidirektion 1 (Nord) gemeinsam mit der Bundespolizei sechs Jugendliche und junge Männer im Alter von 15 bis 21 Jahren fest.
Die Tatverdächtigen stehen im Verdacht, mehrere Straftaten in Reinickendorf und Pankow begangen zu haben, darunter Raubüberfälle, Einbrüche in eine Gaststätte sowie in ein Fahrzeug.
Serie von Straftaten in Berlin
Die Serie der Straftaten begann laut der Polizei Berlin gegen 1:30 Uhr in Reinickendorf. Eine Zeugin und ein Zeuge hörten ein lautes Klirren an einem Restaurant in der Emmentaler Straße. Kurz darauf sahen sie mehrere Personen flüchten, nachdem einer der Täter versucht hatte, ein Loch in die Fensterscheibe zu treten. Bisherigen Erkenntnissen zufolge wurde bei diesem Einbruch nichts gestohlen.
Gegen 2:10 Uhr beobachtete eine Frau einen Raubüberfall auf einen 25-jährigen Mann in der Provinzstraße. Laut Polizei sprachen die Tatverdächtigen den Mann an, verlangten Geld, schlugen ihn nieder und traten auf ihn ein. Die Täter entwendeten seine Bauchtasche und flohen in eine nahegelegene Grünanlage. Der Mann erlitt einen Nasenbeinbruch und wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Polizei nimmt Gruppe fest
Nur wenige Minuten später, gegen 2:35 Uhr, wurde ein 59-jähriger Fußgänger in der Schulzestraße in Pankow von der Gruppe angegriffen. Die Täter schlugen dem Mann ins Gesicht, raubten Portemonnaie und Wertgegenstände, bevor sie zunächst flüchteten. Der leicht verletzte Mann lehnte eine ärztliche Behandlung ab.
Kurz nach 3 Uhr fiel der Bundespolizei in der Kühnemannstraße ein Trio auf, das sich auffällig an geparkten Fahrzeugen verhielt. Ein Toyota Corolla wies eine eingeschlagene Seitenscheibe auf. Ein 20-jähriger Tatverdächtiger konnte festgenommen werden, das Fahrzeug wurde sichergestellt.
Nach intensiven Ermittlungen nahm die Polizei im Laufe der Nacht auch die weiteren fünf Tatverdächtigen fest. Bei dem 21-Jährigen fanden die Beamten eine Sturmhaube und einen Notfallhammer, die beschlagnahmt wurden. Alle sechs wurden der Kriminalpolizei übergeben. Die Ermittlungen dauern an.
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