Disgusting Food Museum in Berlin: Diese abgefahrenen Speisen konnte man schon probieren

Im Berliner Disgusting Food Museum gibt es Gerichte, die man sonst nirgendwo in der Hauptstadt auf der Speisekarte findet. Doch was genau erwartet Neugierige vor Ort, und welche kuriosen Spezialitäten darf man dort tatsächlich selbst verkosten?

In den Räumen des einstigen Currywurst-Museums empfängt heute eine Dauerausstellung ihre Gäste mit über 90 Exponaten, die für viele wohl eher gewöhnungsbedürftig bis abschreckend wirken dürften.

Berliner Museum lässt Besucher abgefahrene Speisen kosten

Laut „visitberlin.de“ umfasst die Sammlung unter anderem Spezialitäten wie cremige Frosch-Smoothies, Madenkäse oder den berüchtigten vergorenen Hering.

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Wer sich nicht mit dem reinen Anblick begnügen möchte, kommt am Ende des Rundgangs voll auf seine Kosten. An einer eigens eingerichteten Verkostungsbar besteht die Möglichkeit, ausgewählte Exponate direkt zu probieren. Und wem es wider Erwarten gemundet hat, der kann sogar kleine Kostproben als Souvenir für die heimische Küche mitnehmen. Doch welche Mutproben stehen für die hartgesottenen Besucher konkret auf dem Plan? Neben Insekten wie Heuschrecken wurden bereits intensiver Stinkekäse, die berüchtigte Stinkfrucht, extrem salzige Lakritze, fermentierter Hai sowie brennend scharfe Saucen serviert.

Am Eingang werden Kotztüten verteilt

Es überrascht daher wenig, dass angesichts dieser speziellen Auswahl bereits am Eingang vorsorglich Kotztüten an die Gäste verteilt werden. Doch für alle, die sich tapfer durch das Sortiment der Tasting-Bar probieren, wartet am Ende eine ganz besondere Anerkennung: Wer jede der angebotenen Köstlichkeiten erfolgreich verkostet hat, darf seinen Namen zur ewigen Erinnerung auf der „Wall of Disgust“ eintragen. Ein kleiner Ritterschlag für alle, die einen wirklich starken Magen bewiesen haben.

Selbst für diejenigen, die lieber auf den Selbstversuch verzichten, lohnt sich der Besuch: Das Ziel des Berliner Museums ist es nämlich nicht bloß, die extreme Vielfalt weltweiter Essgewohnheiten zu präsentieren. Vielmehr möchte die Ausstellung dazu anregen, über die kulturelle Bedeutung von Nahrung und die individuellen Grenzen von Ekel und Genuss nachzudenken, wie „visitberlin.de“ treffend zusammenfasst.