Sicher über den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz: Polizei gibt Besuchern wichtige Tipps

Auch in diesem Jahr werden wieder Tausende Besucher über den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz bummeln. Damit ihr Besuch möglichst sicher verläuft, haben der Schaustellerverband und die Polizei ein umfangreiches Sicherheitskonzept entwickelt.

Doch auch jeder einzelne Gast kann zu einem unbeschwerten Weihnachtsmarkterlebnis beitragen. Wie das gelingen kann, erklärte Andreas Tschisch von der Berliner Polizei bei einer Pressekonferenz wenige Tage vor der Eröffnung des Marktes.

So wird der Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz dieses Jahr gesichert

Monatelang hat der Schaustellerverband an seinem Sicherheitskonzept für den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz gearbeitet. Am 19. November – wenige Tage vor Eröffnung – gab es dann endlich das Go. Bis zuletzt hatte die Zustimmung der Feuerwehr noch ausgestanden.

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Mit baulichen Barrieren, wie Pollern und Blöcken, aber auch temporärer Videoüberwachung und vor allem jeder Menge Einsatzkräften in Uniform und Zivil sowie dem Sicherheitsdienst des Veranstalters sollen Besucher geschützt werden. Darüber hinaus gilt ein Messerverbot, dessen Einhaltung kontrolliert wird. Es wird zudem auf dem Gelände auch zu anlassunabhängigen Kontrollen kommen.

„Hier wird nicht so viel passieren.“

„Es muss keiner Angst haben“, betont Andreas Tschisch von der Berliner Polizei. Trotzdem gibt er Besuchern zwei wichtige Tipps mit an die Hand: Zum Schutz vor Taschendieben sollten sie nur begrenzt Bargeld mitnehmen und das Portemonnaie sicher beispielsweise unter der Jacke verstauen. Außerdem empfiehlt er eine Grundsensibilität: „Man sollte gucken, was links und rechts passiert.“

Nach dem Terroranschlag am 19. Dezember 2016, bei dem 12 Menschen starben, kann ein Besuch auf dem Markt bei manchen ein mulmiges Gefühl hervorrufen. Veranstalter und Polizei sehen dafür jedoch keinen Anlass. Tschisch: „Hier wird nicht so viel passieren.“ Die Sicherheitsvorkehrungen seien hoch, und es gebe derzeit keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdungslage.

Absolute Sicherheit gibt es aber natürlich nie. Dennoch tun die Verantwortlichen alles, um den Weihnachtsmarkt so gut wie möglich zu schützen. Die Sicherheitslage wird täglich neu eingeschätzt – weltweite Ereignisse werden dabei kontinuierlich berücksichtigt.